Kategorie 3.

Ich repariere seit vielen Jahrzehnten so gut wie alle meine Geräte selber. Ausnahmen sind neue Geräte und wenn Garantie darauf ist. Das ganze wurde enorm wichtig, weil für die hochentwickelte Technik, die wir im Alltag gebrauchen, kaum noch Reparaturspezialisten in der Schweiz zu finden sind. Ersatzteillagerhaltung wird von den Herstellern vernachlässigt.

Als erfahrener Bastler und Reparateur habe ich gelernt, Probleme zu analysieren und Fehler zu finden. Sogar in der Autobranche, wo mit Reparaturen Milliardenbeträge umgesetzt werden, sind die Mechaniker viel zu oft am Ende ihrer Weisheit. Die ständigen Änderungen an der Technik überfordern sie. Da kann man tausende Franken sparen, wenn man dem Automech über die Schultern zu schaut und rechtzeitig merkt, wenn der sich verrennt.

Ich weiss, wie die Dinge kaputt gehen. Darum kann ich auch viel gezielter einkaufen und auf Langlebigkeit, Repaturfreundlichkeit schauen. So kaufe ich zu PC und Digitalkamera frühzeitig Ersatzteile und lagere sie bei mir ein. Ich schaue vor dem Kauf schon nach, ob der Hersteller das Wartungshandbuch im Internet zum download bereithält und unterhalte eine umfangreiche Bibliothek an Wartungshandbüchern.

Das ganze hat zur Folge, dass ich informierte Reklamationen durchführe. Wenn ich einem Kundendienst telefoniere, so habe ich das Problem identifiziert, die Technik verstanden, weiss was ich brauche, weiss was ich verlangen darf und ich erwarte einen kompetenten, informierten Gesprächspartner, der weiss wer in seiner Firma das Problem lösen wird.

Vor diesem Erfahrungshintergrund fällt speziell auf, wie komplett untauglich die Universität Bern mit Reklamationen umgeht. Die Uni Bern ist überhaupt nicht eingerichtet, um Fehler in der Lehre zu erkennen und Probleme zu lösen.

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Das Bleistift auf dem Mond.

Ein Brüsseler Forschungsteam hat bei einem nahen Zwergstern sieben erdähnliche Planeten gefunden. Der rote Zwerg ist nur 40 Lichtjahre von der Erde entfernt. Die Planeten sind nach Durchmesser und Masse ungefähr in der Grösse der Erde und aus Gestein. Ein roter Zwerg ist so dunkel, dass man laut Angaben der Astronomen am heiterhellen Tag ungefähr gleich hell hat wie hier nach Sonnenuntergang in der Abenddämmerung.

Und weil wir Schweizer ja schliesslich eine Forschernation sind, muss man doch noch irgendeinen Beitrag von der Uni Bern hervorklauben. Zwei Berner Forscher haben in einer Computersimulation beweisen können, dass solche Gesteinsplaneten theoretisch möglich sind. Ihr Beitrag ist ungefähr gleich wichtig, wie der des Caran d’Ache Bleistiftes, das bei der Mondlandung dabei war.

Verpasste Chance.

Vorgestern ist der Grüne Alt-Nationalrat, Ex-Marxist und Gewerkschafter Daniel Vögeli Vau Vischer gestorben. Mit ihm haben wir einen der wenigen verloren, die charakterlich integer genug waren und intelligenzmässig fähig, um die längst fällige Vergangenheitsbewältigung der Schweizer Linken zu führen.

Unbewältigt sind Daniel Vischers infame Äusserungen zum Einmarsch der Sowjets in der Tschechoslowakei am 21. August 1968, als russische Panzer den Prager Frühling niederwalzten und jegliche Hoffnung auf ein menschenwürdiges Dasein in Europas Osten auf Jahrzehnte hinaus vernichteten. Daniel Vischer jubelte damals haltlos: Das sei jetzt das längst notwendige Korrektiv gewesen.

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Nein-zu-Verfassungsbruch.

Nachdem das Parlament die Nicht-Umsetzung des Verfassungsartikels zur Lenkung der Einwandererströme in die Schweiz beschlossen und die SVP aus taktischen Gründen den Schwanz eingezogen hat, ergriff der Tessiner SP-Politiker Nenad Stojanović das Referendum. Inzwischen hat die Zuger Studentin Sandra Bieri ebenfalls die Schnauze voll, dass das Parlament ohne die Stimmbürger zu fragen, die Bundesverfassung brechen will. (Wie immer müssen wir den Blick lesen, wenn wir die Wahrheit wissen wollen.)

Sie hat extra ein Komitee gegründet und eine kleine website Nein zu Verfassungsbruch eingerichtet. Wichtig ist auch ihr Spendenaufruf. Die Beglaubigung der Unterschriften kostet mehrere 10’000 Franken.

Man kann den Unterschriftenbogen von jener website herunterladen oder auch hier bei mir (einfach anklicken).
Referendum über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative „Nein zu Verfassungsbruch“.

Also, avanti! Ausdrucken, unterschreiben, frankiert einschicken, spenden!