Subventionstechnik.

Gestern war ich an der Mitgliederversammlung unserer Schwellenkorporation. Diese muss hier den Hochwasserschutz, Flussverbauungen, Räumung von Gerinneeinhängen bewältigen. Ich bekomme eine Lektion in Subventionstechnik. Wir hatten nach dem letzten grossen Unwetter einen Hochwasserschaden übersehen. Das sind ein paar 10’000 Franken, die wir jetzt selber zahlen müssten. Wir sind geschickt und lassen nicht einfach einen Schaden reparieren, sondern wir verkaufen den bornierten, grün und links wählenden Naturromantikern aus den Städten eine Flussrenaturierung. Wir sitzen also in dem Ratszimmer zusammen und einstimmig, mit Hand aufhalten, bewilligen wir grosszügig mehrere hunderttausend Franken Geld, das nicht unser Geld ist. Auf diese Weise können wir dann ein paar tausend Kosten von unserem eigenen Geld für eine Unterhaltsreparatur sparen.

Als Mitglied der Schwellenkorporation bin ich natürlich stolz auf unseren Präsidenten, der alle Verhandlungszüge beherrscht, um möglichst viele Kosten auf andere abzuwälzen und alle Schubladen kennt, aus denen man sonst noch Subventionen hervorzaubern kann. Als Steuerzahler und Staatsbürger bin ich entsetzt. Da geben Steuerzahler aus Bund und Kanton hunderttausende her für ein Projekt, dessen Nutzen ich als Biologe und Ökologe nicht erkennen kann. Ich erkläre meine fachlichen Einwände für das Fachpublikum:

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Verpasste Chance.

Vorgestern ist der Grüne Alt-Nationalrat, Ex-Marxist und Gewerkschafter Daniel Vögeli Vau Vischer gestorben. Mit ihm haben wir einen der wenigen verloren, die charakterlich integer genug waren und intelligenzmässig fähig, um die längst fällige Vergangenheitsbewältigung der Schweizer Linken zu führen.

Unbewältigt sind Daniel Vischers infame Äusserungen zum Einmarsch der Sowjets in der Tschechoslowakei am 21. August 1968, als russische Panzer den Prager Frühling niederwalzten und jegliche Hoffnung auf ein menschenwürdiges Dasein in Europas Osten auf Jahrzehnte hinaus vernichteten. Daniel Vischer jubelte damals haltlos: Das sei jetzt das längst notwendige Korrektiv gewesen.

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Nein-zu-Verfassungsbruch.

Nachdem das Parlament die Nicht-Umsetzung des Verfassungsartikels zur Lenkung der Einwandererströme in die Schweiz beschlossen und die SVP aus taktischen Gründen den Schwanz eingezogen hat, ergriff der Tessiner SP-Politiker Nenad Stojanović das Referendum. Inzwischen hat die Zuger Studentin Sandra Bieri ebenfalls die Schnauze voll, dass das Parlament ohne die Stimmbürger zu fragen, die Bundesverfassung brechen will. (Wie immer müssen wir den Blick lesen, wenn wir die Wahrheit wissen wollen.)

Sie hat extra ein Komitee gegründet und eine kleine website Nein zu Verfassungsbruch eingerichtet. Wichtig ist auch ihr Spendenaufruf. Die Beglaubigung der Unterschriften kostet mehrere 10’000 Franken.

Man kann den Unterschriftenbogen von jener website herunterladen oder auch hier bei mir (einfach anklicken).
Referendum über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative „Nein zu Verfassungsbruch“.

Also, avanti! Ausdrucken, unterschreiben, frankiert einschicken, spenden!

Unterschriftenbogen zum Referendum für die Einwanderungsbeschränkung

Der Unterschriftenbogen für das Referendum gegen die Umsetzung der vom Schweizervolk angenommenen MEI-Initiative ist zum Download bereit (einfach anklicken).
UPDATE: Neu Unterschriftenbogen des deutschschweizer Komitees.
Unterschriftenbogen für das REFERENDUM gegen die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative

Und noch auf Italienisch:
REFERENDUM circa la legge federale sugli stranieri (LStr)

Das Referendum gegen das von den eidgenössischen Parlamenten beschlossene Ausländervorranggesetz wurde von Nenad Stojanović ergriffen. Stojanović ist laut Bernerzeitung Tessiner, Politologe an der Universität Luzern und Mitglied der SP.

Unterschriftenbogen sind zudem direkt bei ticinoaperto@gmail.com zu haben.

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