Gebrauchtes Abwaschwasser.

Schweiz am Sonntag vom 11. März – Interview mit der Rektorin der Universität von Oxford, Louise Richardson. Unter dem Titel „Wir sind die letzte Bastion des Optimismus“ hatte ich einen herrlich duftenden, sanft gerösteten Filterkaffe aus handverlesenen Coffea arabica Beeren erwartet, geerntet in der Sidamo Provinz im äthiopischen Hochland. Serviert wurde mir ein wässriger Incarom-Aufguss.
Die Rektorin von Oxford breitet in öder Langeweile die bekannten sexistischen Stereotypen zum Thema Frauengleichstellung aus, wohltemperiert, altbacken. Dann äussert sie sich zum Brexit und zu dessen verheerenden Folgen für die Welt der Wissenschaftler und dass die Briten ihren Eliten das Vertrauen entzogen hätten. Bei genauerem Betrachten beschränken sich diese verheerenden Folgen auf bürokratische Herausforderungen für die Administration ihres Rektorates. Was das Vertrauen in die Eliten betrifft, so trägt sie eine Reihe von Rezepten vor, wie das verbessert werden könnte. Diese Vorschläge könnten jedem beliebigen Parteiprogram von Dutzenden europäischer sozialdemokratischer Parteien entstammen. Wenn alles so einfach wäre, dann hätten die Briten einfach die nächsten Wahlen abgewartet und die Labour Party gewählt.

Interessant ist das Interview vor allem wegen der Dinge, die Louise Richardson nicht sagt. Auch treibt mich die Frage um, ob es wirklich die Eliten sind, die das Vertrauen der Bürger verloren haben. Vielleicht steckt etwas anderes dahinter.

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Kategorie 3.

Ich repariere seit vielen Jahrzehnten so gut wie alle meine Geräte selber. Ausnahmen sind neue Geräte und wenn Garantie darauf ist. Das ganze wurde enorm wichtig, weil für die hochentwickelte Technik, die wir im Alltag gebrauchen, kaum noch Reparaturspezialisten in der Schweiz zu finden sind. Ersatzteillagerhaltung wird von den Herstellern vernachlässigt.

Als erfahrener Bastler und Reparateur habe ich gelernt, Probleme zu analysieren und Fehler zu finden. Sogar in der Autobranche, wo mit Reparaturen Milliardenbeträge umgesetzt werden, sind die Mechaniker viel zu oft am Ende ihrer Weisheit. Die ständigen Änderungen an der Technik überfordern sie. Da kann man tausende Franken sparen, wenn man dem Automech über die Schultern zu schaut und rechtzeitig merkt, wenn der sich verrennt.

Ich weiss, wie die Dinge kaputt gehen. Darum kann ich auch viel gezielter einkaufen und auf Langlebigkeit, Repaturfreundlichkeit schauen. So kaufe ich zu PC und Digitalkamera frühzeitig Ersatzteile und lagere sie bei mir ein. Ich schaue vor dem Kauf schon nach, ob der Hersteller das Wartungshandbuch im Internet zum download bereithält und unterhalte eine umfangreiche Bibliothek an Wartungshandbüchern.

Das ganze hat zur Folge, dass ich informierte Reklamationen durchführe. Wenn ich einem Kundendienst telefoniere, so habe ich das Problem identifiziert, die Technik verstanden, weiss was ich brauche, weiss was ich verlangen darf und ich erwarte einen kompetenten, informierten Gesprächspartner, der weiss wer in seiner Firma das Problem lösen wird.

Vor diesem Erfahrungshintergrund fällt speziell auf, wie komplett untauglich die Universität Bern mit Reklamationen umgeht. Die Uni Bern ist überhaupt nicht eingerichtet, um Fehler in der Lehre zu erkennen und Probleme zu lösen.

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Nein-zu-Verfassungsbruch.

Nachdem das Parlament die Nicht-Umsetzung des Verfassungsartikels zur Lenkung der Einwandererströme in die Schweiz beschlossen und die SVP aus taktischen Gründen den Schwanz eingezogen hat, ergriff der Tessiner SP-Politiker Nenad Stojanović das Referendum. Inzwischen hat die Zuger Studentin Sandra Bieri ebenfalls die Schnauze voll, dass das Parlament ohne die Stimmbürger zu fragen, die Bundesverfassung brechen will. (Wie immer müssen wir den Blick lesen, wenn wir die Wahrheit wissen wollen.)

Sie hat extra ein Komitee gegründet und eine kleine website Nein zu Verfassungsbruch eingerichtet. Wichtig ist auch ihr Spendenaufruf. Die Beglaubigung der Unterschriften kostet mehrere 10’000 Franken.

Man kann den Unterschriftenbogen von jener website herunterladen oder auch hier bei mir (einfach anklicken).
Referendum über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative „Nein zu Verfassungsbruch“.

Also, avanti! Ausdrucken, unterschreiben, frankiert einschicken, spenden!

Unterschriftenbogen zum Referendum für die Einwanderungsbeschränkung

Der Unterschriftenbogen für das Referendum gegen die Umsetzung der vom Schweizervolk angenommenen MEI-Initiative ist zum Download bereit (einfach anklicken).
UPDATE: Neu Unterschriftenbogen des deutschschweizer Komitees.
Unterschriftenbogen für das REFERENDUM gegen die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative

Und noch auf Italienisch:
REFERENDUM circa la legge federale sugli stranieri (LStr)

Das Referendum gegen das von den eidgenössischen Parlamenten beschlossene Ausländervorranggesetz wurde von Nenad Stojanović ergriffen. Stojanović ist laut Bernerzeitung Tessiner, Politologe an der Universität Luzern und Mitglied der SP.

Unterschriftenbogen sind zudem direkt bei ticinoaperto@gmail.com zu haben.

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