Not possible!

Die chinesische Masterstudentin geht leicht nach vorne gebeugt neben mir her. Sie ist wesentlich grösser gewachsen, als ich sie bisher wahrgenommen hatte. Sie macht sich mit ihrem bescheidenen Auftreten, dem nach vorne gesenkten Kopf, dem stillen Blick kleiner als sie ist. Jetzt ist ihre Stimme tief, sonor, überdeutlich: „Not possible!“ — Komplizierter als die chinesische Regierung kann nicht einmal die ETH Bürokratie sein.

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Grandios!

Exkursion mit der ETH zum Thema Waldstandorte im Mittelland. Zwei Spezialisten begleiten uns, einer für die Vegetationskunde und einer für die Bodenkunde. Dies ist der zweite Tag von insgesamt sechs. Die Dozenten sind routiniert und gewissenhaft vorbereitet. Sie haben in einer Vorexkursion das Terrain angeschaut, die Abläufe besprochen, einen sorgfältigen Zeitplan gestaltet.

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Frei im Denken!

Der ETH-Professor stellt mich jedem vor, Kollegen, Personal, andere Studenten mit: „Das ist der Jürg, er ist hier der Asylant, auf der Flucht vor der Uni Bern.“
Das ist die Kurzfassung und sie gefällt mir.

An der ETH kann ich mich in Waldökologie vertiefen, mir das Wissen aneignen, das ich in Bern brauche, um dort erfolgreich meine Diplomarbeit durchzuführen. Mir gefällt, wie die Professoren an der ETH engagiert unterrichten. Mir gefällt das Selbstbewusstsein der Studenten, die Fragen stellen, nicht locker lassen, wenn etwas nicht aufgeht im Unterricht. Nichts steht ihnen im Weg, wenn sie schliesslich klare Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft entwickeln.

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