Der Super-GAU der 80er Jahre Pädagogik.

In den 80er Jahren wurde bei den links-alternativen Lehrern die Vorstellung populär gemacht, dass Schüler alles selber herausfinden und selber erfahren sollen. Grosse Schlagworte der damaligen Lehrpläne waren „Werkstattunterricht“ anstatt Frontalunterricht, „Arbeitsblätter“ anstatt Schulbücher.

Dass diese komplett veraltete 80er-Jahre-Selbsterfahrungspädagogik nicht funktioniert, wissen wir mindestens seit dem Scheitern des Zahlenbuches, wo heiteres Zahlenraten vermittelt wurde. Die Lehrer mussten anfang Nullerjahr selber einen funktionierenden Mathematikunterricht improvisieren, wenn sie den Drittklässlern Bruchrechnen beibringen wollten. Dennoch wird diese Ideologie in das starre, durchbürokratisierte Korsett des Lehrplan 21 gezwängt. Jürg Jegge mit seinem Buch „Dummheist ist lernbar“ war Ende 70er Jahre der grosse Vorreiter dieser von Ideologie getriebenen Zerstörung unserer funktionierenden Volksschulen.

Just in diesem Moment wird der Skandal um die pädokriminellen Ausschweifungen des Lehreridols Jürg Jegge öffentlich. In seinem Interview mit der „Schweiz am Wochenende“ und in der „Bernerzeitung“ gibt Jürg Jegge die Taten zu. Wie gewöhnlich bei solchen Tätern, rationalisiert er mit, er habe das beste für die Buben gewollt.

Die Alt-68er Ideologen vom Tagesanzeiger haben wie alle dialektisch geschulten Alt-Marxisten für alles eine Antwort parat. Die Antwort kommt diesmal vom Ex-Chefredaktor Res Strehle persönlich. Der schafft es doch tatsächlich seinen Lesern einzureden, bis in die 80er Jahre hinein sei Pädosexualität gesellschaftlich anerkannt, allgemein üblich und von den Strafverfolgungsbehörden vollständig ignoriert gewesen. Dazu muss man wissen, dass Res Strehle damals in Zürich lebte, in linksextremistischen Kreisen verkehrte, mit Alt-68ern zusammen WGs bevölkerte, mit dem venezolanischen Auftrags-Terroristen Carlos Küche, Tisch und Bad teilte. Die Frage drängt sich demnach auf, in welchen Kreisen Strehle verkehrte, wenn er herumerzählt, Pädosexualität sei in den 70er und 80er Jahren normal gewesen.

Die Alt68er hatten Anfang 70er Jahre den „Marsch durch die Institutionen“ angekündigt, zu der Zeit, wo sie merkten, dass die blöden Schweizer bei der proletarischen Revolution nicht mitmachen. Also muss man die staatlichen Institutionen unterwandern, bei den Massenmedien die Deutungshoheit an sich reissen, die Schulen zu Vehikeln der politischen Indoktrination umfunktionieren.

Bis die Roten und die Grünen, die Antikapitalisten und Ex-Marxisten hier in der Schweiz ihre dreckige Vergangenheit, ihre Mitbeteiligung an Menschheitsverbrechen aufarbeiten, wird noch viel Wasser die Aare hinunterfliessen. Bis es so weit ist, müssen wir selber schauen, wie wir unsere Jungen in Sicherheit bringen.

Wie immer, wenn wir die Wahrheit wissen wollen, müssen wir den Blick lesen.

Einen anderen Aspekt dieses Vorganges kommentiere ich in meinem zweiten Blog, wo es um Hirnverletzte und die Schandtaten von Autoversicherungen geht.

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P.S. Zum Glück ist der Kragen meines dunkelblauen Gnägi-Libli elastisch. Sonst wäre er mir spätestens geplatzt, als ich den Brunz von Res Strehle zu lesen bekam.

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