Deutlich genug!

Der neue Rektor der grössten aller Schweizer Universitäten, der Universität Bern nämlich, setzt sich vehement zur Wehr. In der Bernerzeitung von heute gibt er ein Interview und erklärt deutlich und für alle verständlich:

«Wir sind keine Provinz-Universität»

Die Uni Bern hat mehr Studenten als jede andere Uni in der Schweiz, mehr sogar noch als die ETH.

Eingereiht ist das Interview mit ihrem Rektor nicht etwa in den Nachrichten aus der Schweiz, nicht einmal in den Kantonsnachrichten sondern einzig auf den Seiten der Regionalausgabe Bern-Stadt. Nicht einmal die Seeländer, Oberländer, Emmentaler bekommen dieses Interview zu lesen. Sogar bei Bern Stadt findet man es nur, wenn man sorgfältig die Presse patrouilliert und nach unten blättert. Vorher noch kommen das Friedhofsgebäude von Schwarzenburg und der Schuttplatz des 3. Liga Clubs von Ostermundigen daran. Selbst die Demo der christlichen Abtreibungsgegner ist der Bernerzeitung wichtiger als die guten Vorsätze des frisch angetretenen Rektors der Uni Bern.

Der Artikel wird von der Bernerzeitung als dermassen harmlos und nebensächlich angeschaut, dass der Zensor vom Dienst sich nicht einmal die Mühe machte, meinen Kommentar zu Prof. Leumanns Vorstellungen zu lesen.

Man könnte höchstens noch fragen, wer jetzt provinziell ist: Die Universität Bern, die Bernerzeitung oder die linke Berner Intelligentsia, die sich lieber in der Reitschule vollaufen lässt anstatt sich weiterzubilden.

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