Independence Day.

Die Briten haben sich entschieden, für ihre Nation, für ihre Selbstbestimmung, für ihr Recht auf Wohlstand. Bravo!

Das erste mal überhaupt, dass in einem Mitglied der EU das Volk über die Mitgliedschaft entscheidet. Wir bekommen vorgeführt, warum sich die europäischen Eliten vor der Demokratie fürchten.
Um es klar zu sagen: Die EU existiert nur, weil die deutschen Steuerzahler und Sparer die Faust am Sack machen und die Rechnung bezahlen. Das wären 30 Mia. Euro pro Jahr von den Steuerzahlern direkt, die nach Frankreich und nach Südeuropa verschoben werden. Einen bisher nicht sauber geschätzten Betrag (und mit Sicherheit nicht weniger als die 30 Mia.) verlieren die Deutschen über die Vernichtung von Sparguthaben auf Kosten von Familien, Rentnern, des ganzen Mittelstandes. Ich wundere mich immer von neuem, dass die Deutschen sich ausnehmen lassen wie die Weihnachtsgänse.

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13 Gedanken zu „Independence Day.

  1. Dass die Briten eine Volksabstimmung durchführen beeindruckt mich. Der Ausstieg ebenfalls.
    Bin gespannt, was da nun kommt.

    Die EU hat es verpasst. Verbohrte ideologische Komissköpfe in Brüssel, mit dem Schwerpunkt scheinheiligem Gutmensch-Getue, Gebrabbel von 28 Mitgliedstaaten wo es offensichtlich nur darum geht möglichst viel Geld zu bekommen. So jedenfalls wirkt das seit Jahrzehnten auf mich. Die Sicherheitspolitik auf Niveau Kindergarten – oder übler. Man verlässt sich da auf den Onkle Sam. Auffällige Russophobie -seit Jahren in den Medien zu erkennen. Ohne nachvollziehbare sachliche Auseinandersetzung. Beispielloses Kriegsgeheul und Säbelrasseln an der Ostflanke.

    Scheingefechte überall. Aber keiner steht dort wo er sollte.

  2. Es ist nicht das erste mal das über eine Mitgliedschaft abgestimmt wird. Zig Länder haben den Beitritt per Abstimmung entschieden. Zudem ist Grönland aus der EU ausgetreten.

    Den eigenen Wohlstand haben die Briten gerade vernichtet.

  3. @Sturmfok Punkte Sicherheitspolitik ist die EU erbärmlich. Nur sollten wird das als Schweizer nicht kritisieren. Denn wir leisten nichts.

  4. @ hansli
    Stimmt. Dann anders: Dass die EU, insbesonders Deutschland als einziges Land ohne Friedensvertrag noch immer die Besatzungsmacht im Land hat und diese auch noch bezahlt dafür, steht für deren ungebremste politische Versklavung und Instrumentalisierung durch die USA. Das Säbelrasseln an der Ostflanke ist nicht nachvollziehbar, die Nato gehört nicht an die russische Grenze. Bürgerkrieg in der Ukraine ist vom Westen verursacht. Abspaltung der Krim ist eine Folge davon. Das politische inklusive die mediale Aufarbeitung erinnert mehr an Göbbel als an differenzierte Sachlichkeit. Das alles finde ich mehr als erbärmlich. Weil es keinem einzigen demokratiachen Grundwert entspricht.

  5. @Sturmfock:
    Ich zensiere sonst nie in diesem Blog. Aber ich überleg’s mir, wenn das mit den weltpolitischen Verschwörungen jetzt weitergeht. Die Krim wurde annektiert, weil die Russen sie annektiert haben und sonst gar nichts.

  6. @Jürg: Werde darüber nachdenken. Vielleicht erfahre ich dann Erhellung darüber, was genau mit Verschwörungstheorie gemeint sein könnte.
    Zensur … Da wären wir ja genau beim Thema. Wo steht ein journalistisch neutral und sachlich aufgearbeiteter Aufsatz über die Frage, ob die Russen die Krim annektiert haben und die Wahl der Krimbürger eine Lüge ist?
    Aber hier gehts ja um die Briten und deren Volksentscheid die EU zu verlassen. Mir wäre es lieber gewesen, die EU hätte sich in eine föderalistische Struktur reformiert. Dann wäre mein Interesse eventuell auch geweckt. Und von wegen Eliten: Könnte es da Kreise geben, welche das als Verschwörungstheorie abqualifizieren?

  7. @Sturmfock
    Die Krimbürger haben sicher in der Mehrheit ja gestimmt. Die Krim hat sehr viele Rentner, ist so eine Art Alterssitz und sie bekommen von Russland mehr Geld pro Monat. Es ist dennoch eine Annektion, weil die Russen ohne zu fragen entschieden haben, dass man in einer ukrainischen Provinz namens Krim eine Volksabstimmung durchführt. Das ist wie wenn die Franzosen entscheiden, dass im Wallis abgestimmt wird, ob das Wallis zur Üsserschwyz dazugehören will.
    Den letzten Satz verstehe ich nicht. Welche Eliten?

  8. @Jürg:
    Ihr Satz: “ … wovor sich die politischen Eliten … “

    Waren es nicht auch die Alten in GB, welche hauptsächlich für den EU-Austritt stimmten?
    Die Russen haben dem Westen vor dem Mauerfall 1989 die rote Linie aufgezeigt. Der Westen war im Siegestaumel, hat alle berechtigten Sicherheitsfragen der Russen ignoriert und tut das weiterhin. So gesehen haben die Russen gehandelt wie vorgewarnt (hätten ja auch ähnlich reagieren können wie die USA in der Kubakrise). Gefällt mir auch nicht, kanns aber nachvollziehen. Die ehemaligen Sowietstaaten sollen ihre Probleme selbst lösen. Die brauchen keine Nato. Ihr Vergleich mit dem Wallis ist so nicht ganz vergleichbar. Grundsätzlich bin ich Sytemkritisch – egal um welches es geht. Nur gut, sind wir weder in Nato noch in der EU von heute.

  9. Hab ein wenig gegoogelt: Abstimmung über den Beitritt in Österreich, Grossbritannien, Schweden, Finnland, Norwegen 2x (hier Nein), Dänemark, Estland, Litauen, Lettland, Slowakei, Polen, Tschechien, Malta, Slowenien

  10. @Sturmfock, Selbstverständlich würde das Wallis für den Verbleib bei den Üsserschwyzern stimmen, weil sie von uns riesige Mengen an Subventionen bekommen, die sie von Frankreich nicht bekämen. Inzwischen ist sogar der Möchtegern-Kanton Jura so weit, dass er sich lieber von uns aushalten lässt anstatt seinen Grossfrankophonen Allmachtsphantasien nachzuträumen.

  11. @Jürg
    Sie meinen also tatsächlich, die Zugehörigkeit von Landesteilen zu einer Nation wäre mit Geld zu regeln. Blöderdings reichen meine Goldreserven nicht aus, würde gerne die Rocky Mountains dazu bewegen der Schweiz beizutreten. Dann könnte ich den Grizzlis das Jassen beibringen.

  12. @Sturmfok
    Ja, ich denke, dass die Finanzen sehr wichtig sind.
    Beim Brexit waren die Arbeiter ganz vorne bei den Befürwortern des Austrittes. Sie werden bei der Stellensuche von abertausenden von Dumpingarbeitern aus Polen und Osteuropa konkurrenziert. Schottland wiederum will in der EU bleiben, weil sie als Randregion EU-Fördergelder kassieren konnten. Da jetzt Grossbritannien keine EU-Beiträge mehr zahlt, können die Engländer Schottland direkt subventionieren.
    Ob die Grizzly Bären allerdings mit Geld zum Jassen bewegt werden können, da wäre ich dann eher skeptisch.

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