Gesichtet!

Während unsereins an der Uni Bern weiter rätselt, wo sich mein Chef für gewöhnlich aufhält, höre ich mich halt auf den ETH-Exkursionen um: Der sei doch so viel im Ausland unterwegs, oder? Höre ich es läuten. Der sei immer so viel in Tartu (Estland), dort sei nämlich seine Freundin. Mehr erfahre ich allerdings nicht, weil nämlich, nein, das sei schliesslich seine Freizeit über die niemand Bescheid zu wissen brauche.

Nein, ist es nicht, der Mann hat in Bern einen Lehrstuhl akzeptiert und wird für eine ordentliche Professur mit einer Viertelmillion entlöhnt. Da haben wir Steuerzahler, Stimmbürger, Studenten ein Recht zu wissen, was der während des Semesters macht und wo er sich herumtreibt.

Und nein, es ist nicht seine Privatsache, wenn am Institut nicht einmal seine Sekretärin weiss, wo man ihn während der Arbeitszeit erreicht und wenn der ordentliche Professor vor acht Jahren zum letzten mal zwei Stunden Vorlesung abgehalten hatte und seit da das gesamte Prüfungs- und Unterrichtswesen an Personal ohne Lehrbefungnis abschiebt.

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