Pseudomässig interaktiv.

Die Frage des Tagesanzeiger Redaktors Philip Zweifel ist eindeutig:
„Sind Sie wirklich so schlimm?  Gestern diskutierte der erste «Medienclub» … über Sie – die Leser von Onlineportalen.“

Meine Antwort ist gut durchdacht, gründet auf mehreren Jahren Erfahrung mit Diskussionen als Gast in Blogs von online Zeitungen. Dazu kommen meine Beobachtungen als Betreiber von zwei eigenen Blogs. Ich habe einen guten Überblick über mein Publikum.

Folgende Antwort schrieb ich zum oben verlinkten Beitrag und sie wurde prompt unterdrückt.

Einverstanden mit Watson! Kommentarschreiber weisen einander gegenseitig zurecht. Das stimmt aber nur in Blogs mit Kommunikation der Kommentarschreiber in Echtzeit

Leser sind oft besser informiert als die Zeitungsschreiber. Zudem sind sie nicht ideologisch auf eine Linie eingeschworen wie die Redaktionen. Das heisst, eine aufmerksame Redaktion kann von ihren Lesern lernen.

Ich bekomme ab und zu mails von Journalisten, die mehr wissen wollen. Die newsnetz Redaktion allerdings übt politische Zensur aus, und unterdrückt jegliche Kritik welcher Art auch immer an ihrem eigenen Schaffen.

In jedem Leserbeitrag steckt Herzblut. Wer Abweichler unterdrückt, erntet die Wut der Entrechteten. Dass Pedro Lenz solche Reaktionen einstecken musste, qualifiziert ihn selber und nicht seine Leser.

Dass mein eigener Leserkommentar zu der vom Tagesanzeiger gestellten Frage zensiert wurde, bestätigt meine Meinung. Die Redaktoren der Tagesanzeiger-Medien sind viel zu feige für die offene Auseinandersetzung mit ihren Lesern. Der Tagesanzeiger ist extrem humorlos, wenn es um kritische Würdigung seiner eigenen Arbeit geht.

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