Die Doktoranden auf den Dächern, …

Am botanischen Institut der Universität Bern pfeifen es inzwischen die Doktoranden von den Dächern. Der Institutsdirektor unterrichtet nicht, kommt allgemein nicht zur Arbeit und er schwänzt sogar die Institutssitzungen. Wir reden hier von einem ordentlichen Professor, einem Ordinarius mit einem 250Tonnenlohn. Selbst seine Sekretärinnen wissen schlicht nicht, wo der Mann sich jeweilen während der Arbeitszeit so herumtreibt oder wann man ihn innerhalb der nächsten 14 Tage treffen könnte.

Derweil schreibt der Generalsekretär der Universität Bern, Dr. iur Christoph Pappa in einer Eingabe an das Verwaltungsgericht, diese Vorwürfe seien haltlos. Die Chefaufsicht am Hochschulamt der Erziehungsdirektion des Kantons Bern, lic. iur. Daniela Pedinelli, wies mich zurecht, das seien nichts als Schimpftiraden, was ich da erzähle.

Ich habe darüber bereits im Frühjahr 2012 an das Dekanat geschrieben. Der Dekan fand es nicht nötig, zu reagieren. Im Frühjahr 2013 war dann die Universitätsleitung von mir informiert worden. Das einzige was Dr. iur Christoph Pappa zu dem allem in den Sinn kam: Er drohte, mich zu disziplinieren, falls ich noch mehr solches sagen täte.

Wir haben es hier mit passiv-aggressiver Verantwortungsverweigerung zu tun. Ein anderes Wort kommt mir ob so viel Führungsversagen bei den vorgesetzten Stellen nicht in den Sinn.

Leider sind am Schluss die Pflanzenwissenschaftler entsprechend miserable ausgebildet. Die Studenten lassen es sich brav gefallen. Die Arbeitgeber lassen die Absolventen aus Bern links liegen und suchen anderswo nach fähigem Personal.

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