Nous aussi!

je_suis_charlie

Ich aktualisiere fortlaufend, aus meiner üblichen Froschperspektive:

Grässlich kopflos:
Eine Schweizer Insiderin hat den Terroristen die Türe aufgeschlossen.

Arschloch:
Der Frankreich-Korrespondent des Tagesanzeiger-Duckmäuser-Konzerns beschreibt die Zielpersonen des Massakers als die eigentlich Schuldigen.

Immer frisches von den Suppenhühnern im Bundesrat:
Bundesrat Doris Leuthard findet, die Opfer seien selber schuld.

Soweit sind wir also in dieser Schweiz von feigen Anpassern schon gekommen!

Keine 10 Stunden nach dem Attentat kennt die französische Polizei schon die Identität der Täter. Das heisst nichts anderes, als die drei waren sowieso schon der Polizei bekannt.
13 Stunden nach dem Attentat erfahren wir, dass die Täter sich beiteiligten am Krieg der europäischen Islamisten gegen die syrische Zivilbevölkerung.
Soweit kommt eine zivilisierte Nation, in der nur die Verbrecher problemlos an Waffen herankommen und wo nicht einmal die Stadtpolizei bewaffnet ist!

Und der Tagesanzeiger überschlägt sich in seiner links-extremistischen Hetze. Mit Gutmenschentum hat solches nichts mehr zu tun. Die hässliche Fratze dieser Ideologen wird sichtbar:
Ihre eigenen Bilder seien die Ursache von über 100 Toten und zwar ihre schlechtesten Zeichnungen. Es sind demnach nicht Kugeln, Bomben, Brände, die Menschen töten, sondern die Zeichnungen der getöteten. In Constantin Seibts nihilistischer Logik, wäre ihr Tod weniger verdient gewesen, hätten sie doch nur phantasievoller gezeichnet.

Auch da gibt es die braven Lämmer, die den Tagi weiterhin abonnieren werden und glauben, informiert und auf der Seite der Gerechten zu stehen.

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9 Gedanken zu „Nous aussi!

  1. Also ich bin lieber Gutmensch, immerhin empfinden Deine Schlechtmenschen nichts dabei diesen Fanatikern Waffen zu verkaufen. Die Gutmenschen haben bei der Waffenausfuhr in diesen Ländern im Parlament verloren. Denn ein Schlechtmensch verdient daran Geld. Genauso haben die Schlechtmenschen keine Probleme damit das Geld dieser Fanatiker und deren Finanzieren zu verwalten. Schlechtmenschen haben auch kein Problem den Opfern dieser Fanatiker verrecken zu lassen. Hauptsache die kommen nicht zu uns. Dazu ist der Schlechtmensch noch zu feige irgendetwas gegen diese Fanatiker zu machen, da versteckt er sich hinter der Neutralität. Der CH-Schlechtmensch fühlt sich eben wohl, wenn die anderen Soldaten schicken.

  2. @Hansli

    Ich habe in meinem Artikel festgestellt, dass die Dummsprüche von Constantin Seibt nichts mit mehr mit Gutmenschentum zu tun haben, sondern mit ideologisch motivierter Hasspropaganda. Zum Gutmenschentum habe ich gar nichts gesagt. In dem Sinn weiss ich nicht so recht, was jetzt Dein Kommentar zur Diskussion beiträgt.

    Für gewöhnlich ist der Gutmensch ein Realitätsverweigerer und Besserwisser, der meint, man könne die Welt und die Menschen retten, indem man einfach zu allen lieb und nett ist. Der Gutmensch steht damit nicht im Gegensatz zu bösen Menschen sondern zu den Realisten, die nicht einfach drauflosbehaupten, wie die Welt sein sollte, sondern schaut, was er in seiner Umgebung tatsächlich zu erreichen vermag. Damit wären wir beim biblischen, dass man die Menschen an ihren Taten und nicht an ihren Worten messen solle.

    Die Nachricht, die Terroristen seien in Syrien im Krieg gewesen, ist inzwischen überholt. Der eine der beiden wurde im Jemen von Al Kaida ausgebildet. Das mit Syrien ist augenscheinlich eine französisch quackende Zeitungsente. Es ist eine Frage der Zeit bis wir hier in der Schweiz uns ebenfalls mit solchen Attentätern prüglen müssen. Ich kann nur hoffen, die Schweizer Opfer wüssten sich zu wehren, und täten sich nicht einfach abknallen lassen.

  3. Sorry, hatte Gutmenschentum gelesen.
    Realitätsverweigerer sind heute allerdings von allem bei den Konservativen zu finden – da wird wie fasst jeden Tag in der Zeitung zu lesen sich die Welt zurechtgelogen. Attentäter werden auch zu uns kommen. Und auch wir werden uns abknallen lassen. Gegen eine Waffe kann man sehr wenig ausrichten. Siehe auch das Zuger Massaker http://de.wikipedia.org/wiki/Zuger_Attentat
    Solche Attentate lassen sich nicht verhindern.

  4. @ Hansli

    Habe meinen Kommentar von 16:12 bezüglich Gutmenschen und Realisten sprachlich nachgebessert.

    Das mit dem Zuger Attentat ist eine seltsame Geschichte. Man geht immer davon aus, Leibacher habe sich selber mit einer Faustfeuerwaffe erschossen, die er im Gurt getragen hatte. Als Leibacher starb, hatte er sein Sturmgewehr im Arm mit noch einer letzten Patrone Munition im Gewehr.

    Seltsam ist die Geschichte aus folgendem Grund: Während es gesamten Vorganges lief die Tonbandaufzeichnung weiter, die die Ratsverhandlungen aufzeichnen sollte. Eine der ganz allerersten Nachrichten in der Woche nach dem Attentat war, dass eine unbekannte Drittperson laut schrie: „So jitz längts du Souhung,“ worauf ein Pistolenschuss, respektive Revolverschuss zu hören sei und Leibacher tot umfiel, immer noch mit dem geladenen Sturmgewehr im Arm.

    Diese Nachricht wurde später nicht wiederholt, sie ist in den offiziösen online Darstellungen des Ablaufes nicht zu finden. Das Tonband vom Ratsprotokoll wurde zu recht nicht veröffentlicht. Das würde gegen die guten Sitten verstossen.

    Ich selber gehe davon aus, dass im Zuger Ratssaal ein einzelnes Ratsmitglied als Held die anderen rettete und dass die Strafverfolgungsbehörden diese eine Person nicht auch noch mit einer Strafuntersuchung belästigen wollte. So liess man die Sache gut sein.

    Um es kurz und bündig zu sagen:

    1) Wir haben im Waffenrecht genug Vorschriften, um Spinner wie Leibacher zu entwaffnen. Solche Leute fallen vorher auf. Die Frage ist einzig, ob die Polizei meint, sie müsse sich nützlich machen und ob die Kuscheljustiz durchgreift.
    2) Verbrecher finden immer eine Möglichkeit, sich Waffen zu beschaffen, das zeigen die vollautomatischen Sturmgewehre, die in Frankreich drei von vier Attentätern zur Verfügung hatten.
    3) Freie Waffen für freie Menschen! Jeder mündige, gesetzestreue Schweizerbürger soll jederzeit und überall, offen oder verdeckt, eine Schusswaffe seiner Wahl tragen dürfen.
    4) Sind nur 5% der Schweizer im Zivilleben bewaffnet, so können solche Verbrechen zuverlässig eingedämmt werden. Es gäbe bei einem Attentat vielleicht 2 Tote aber nicht 12 und man müsste nicht elend warten, bis dann die Polizei doch noch auftaucht.

  5. Kann sein. Dafür hätten wir jedes Jahr massiv mehr erfolgreich durchgeführte Selbstmorde und erweiterte Selbstmorde mit Frau und Kinder wären Alltag. Dazu kommen dann noch die Unfälle. Die Blutspur der Waffentradition ist gewaltig.

  6. @ Hansli

    Ich mag an dieser Stelle die Diskussion um die Waffenverbote nicht führen. Wer sich umbringen will, macht es so oder so. Wer morden will ebenfalls. Genausogut und mit den gleichen Argumenten könte man Küchenmesser, Lisminadeln und Eisenbahnzüge aus dem öffentlichen Leben verbannen.

  7. Ich auch nicht. Mag diese absolut beschiessen Kommentare der Waffengeilen nicht mehr hören. Ist etwas anders den Abzug zu drücken als sich sonst irgendwie umzubringen. Genauso ist viel leichter eine andere Person umzubringen. Ist ganz leicht, muss nur den Schrank aufmachen Munition absitzen und buuum. Wenn einer zur nächsten Bahnstrecke gehen muss, kommt er vielleicht wieder zur Besinnung.

  8. @Hansli
    Wie gesagt, die Diskussion musst Du mit anderen oder anderswo mit mir führen. Ich zensiere hier nicht, aber ich beteilige mich nicht. Sicherheitspolitik ist nicht das Thema dieses Blogs, genauso wenig wie ich normalerweise Konsumentenberichte veröffentliche, so sehr sie mich reizen täten.

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