Der k.o.-Engel

Ihr Dilemma war das ewig gleiche, ihre Lösung wurde zum Kult!
Da kam der Zimmermann von seiner Geschäftsreise zurück in sein trautes Heim in Nazareth und fand seine Ehegemahlin schwanger vor. Blöd war dieser Handwerker nicht, aber die Ausrede seiner Frau war nicht zum k.o. Schlagen: Der heilige Erzengel Gabriel persönlich hatte sie geschwängert.

Heutzutags sind Frauen natürlich sehr viel selbstbewusster, emanzipiert, tragen Doppelnamen in der Schweiz, im Unterschied zu den stolzen Latinas, die Dreifachnamen führen. Wie redet sich eine grüne Lokalpolitikerin heraus, wenn sie enthemmt vom Suff, unter den Augen der versammelten Kollegen Ehebruch begeht? Richtig, der böse, chauvinistische SVP-Mann hat ihr k.o. Tropfen in den Fendant gemischt.

Anlässlich der Weichnachtsfeier des Zuger Kantonsrates, nach einer ausgedehnten Sumpftour passiert das malheur, legt sich die doppelbenamste Grüne Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin stockbesoffen mit ihrem Parlamentskollegen von der SVP ins separée. Ausgenüchtert, muss sie sich aus der Affäre ziehen. Das mit dem Erzengel funktioniert nicht, weil man als emanzipierte 34-jährige Grüne kaum mit Jungfräulichkeit plagiert und im Unterschied zum Vorfall in Nazareth gibt es vieldutzendäugige Zeugenaussagen. Für die Wahrheit den Blick, wie immer, stay tuned!

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5 Gedanken zu „Der k.o.-Engel

  1. Die Weihnachtskommentare im Blick sind ja ziemlich hässlich böse:

    Hans Baumann kommentierte heute um 17:25 im Blick:

    Waren keine K.O Tropfen im Spiel, muss man sich fragen, wer diese Politische Elite gewählt hat, die sich nur aufs Komasaufen vesteht, und die Konsequenzen nicht tragen kann.

    Das trifft den Nagel auf den Kopf.

  2. Wie kann ein SVP Politiker so blöd sein, und sich mit einer Grünen oder Linken ins Bett zu legen? Diese Frauen schreiben immer „Vergewaltigung!“, wenn sie nicht die Verantwortung für ihre Taten übernehmen wollen.

  3. @RS
    Ich gebe Ihnen recht. Die Männer sind immer die Dummen, aus Protest habe ich den Blogeintrag geschrieben.

    Ich habe ihn auch aus einem anderen Grund geschrieben: Unsere Politiker führen uns dumben Wählern ein Theater vor, wenn sie so tun, als täten sie unterschiedliche Interessen vertreten. In Wirklichkeit treibt’s jede mit jedem, schamlos, ungehemmt.

    Ich denke eher nicht, dass anlässlich der Sauftour in Zug ein Bett bereit stand. Die haben wohl eher vor den versammelten gröhlenden Kollegen auf dem Tisch in der Wirtsstube oder stehend im Treppenhaus kopuliert.

  4. Hab‘ ich’s doch gesagt! Auf dem Tisch und vor den Augen der gröhlenden Kollegen:

    Nach ein Uhr passiert es, der SVP-Politiker und die Grüne spazieren zur Tür raus, nehmen die Treppe in den ersten Stock. «Für alle Anwesenden war offensichtlich, was da passiert», sagt der Gast. Später schleichen sich gar Gäste hinterher, erwischen die zwei Politiker in flagranti im Stübli.

    Tante google ist immer gut. Darum landen in den letzten beiden Tagen soviele neue Leser auf meinem Blog. Sie hoffen kaum auf meine spitzen Kommentare, sondern eher auf noch mehr Neugikeiten.

  5. Warum wird dieser Blogeintrag immer noch so oft gelesen? Ich habe zwar mit Lust diese grüne Politikerin verhöhnt, aber so wichtig ist dieses Stück dann doch nicht, dass man es jeden Tag wieder lesen muss!

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