Traumjob.

Das hier ist der Traumjob für jeden Ökologen — eine spannende Geschichte aus der Bernerzeitung. Kaum zu glauben, dass die KWO während Jahren vergeblich nach einem Biologen suchte.

Das hat vermutlich damit zu tun, dass moderne Akademiker lieber links, urban, weltoffen sind, gegen AKW und gegen Grosskraftwerke sowieso und darum ihr Leben lieber zwischen Kaffeeautomat, Telefonhörer, Photokopierer verbringen als dass sie zupacken und etwas spannendes machen.

Oder vielleicht hat es auch damit zu tun, dass an der Uni Bern die Ökologen zu Berichtlischreibern und Aktenschiebern ausgebildet werden, ohne brauchbares naturkundliches Grundlagenwissen.

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31 Gedanken zu „Traumjob.

  1. Vielleicht vermutetetn potentielle Bewerber bei einem Kraftwerkjsbetreiber keine so interessante Stelle?

    Auf jeden Fall finde ich das Projekt vorbildlich. Ich habe den verlinkten Artikel gelesen und muss sagen, das ist so, wie ich mir verantwortlichen Umgang mit der Natur vorstelle, und man hat sich tatsächlich genug Zeit gelassen, das vernünftig vorzubereiten – hier in Deutschland passiert in der letzten Zeit vieles hoppla-hop (also: auf die Schnelle, unvorbereitet) und dann wudnern sich die Vernatwortlichen wenn sie ‚plötzlich‘ vor einem ‚unvorhergesehenen‘ Problem stehen.

    Wie z.B. bei iner großen Baustelle mitten in Stuttgart, meiner Heimatstadt, wo man jetzt völlig überraschend auf Archäologisch interessante überreste aus dem Mittelalter und sogar aus römischer Zeit gestossen ist – als ob man nicht gewusst hätte, dass der ort früher schon besiedelt war, und der Ortskern praktisch identisch mit den früheren Siedlungen ist, eben weil die Lage für eine Siedlung dort am besten ist.

    So wie es jetzt aussieht, hat man keine zeit, die funde vernünftig zu würdigen – ein paar Teile gehen ins Museum, der rest auf die Deponie. Das kann ja wohl nicht wahr sein, dass man die Vorgeschichte einer Stadt auf die Mülldeponie wirft?!

    Also, Hut ab vor der Planung bei euch, und Gratulation für den geglückten Start des Projektes!

  2. @gedankenweber

    Einmal musst Du wissen, dass die Kraftwerke Oberhasli ein sehr grosses Gebiet im Hochgebirge nutzen mit Wasserfassungen, riesigen Talsperren und darum herum den gesamten Naturschutz für sehr teures Geld pflegen. Bei meinen letzten Recherchen arbeiteten dort drei promovierte Biologen, die ansehnlich Budgets für diese Arbeiten ausgeben durften.

    Die Kehrseite ist, dass man ziemlich abgelegen wohnt, Arbeitsort in einem Dorf mit 900 Einwohnern. Definitiv ist man ausserhalb von Pendlerdistanzen von Bern.

    Es gibt einen ideologischen Hintergrund. Das meine ich jetzt ziemlich neutral. Die Kraftwerke Oberhasli werden seit den 80er Jahren bei ihren Bemühungen, ein vergrössertes Pumpspeicherwerk zu bauen von den roten, den grünen und den Ökologen erbittert bekämpft mit Prozessen, Gesetzgebung, alles was das Recht und die Politik zu bieten haben.

    Mit einem Pumpspeicherwerk konnte man sogenannte Bandenergie aus Flusskraftwerken und aus AKW „zwischengelagern“, um dann in Spitzenzeiten für teures Geld nach ganz Europa zu liefern.

    Die KWO macht grossflächige Aufforstungen. Sie betreibt Arten- und Biotopschutz in nahezu sämtlichen Biotopen in ihrem Gebirgsgelände. Aber solches zählt nichts, wenn man das Leben lang linke Hirnwäsche verpasst bekommt anstatt einer soliden Bildung.

    Mir gefällt, was die KWO leisten. Darum erzürnt mich umsomehr wie schlecht etliche meiner Kollegen über diese reden.

  3. Pumspeicherkraftwerke sind hier auch sehr umstritten. Zum einen brauchen wir Lösungen um Windenergie, mehr noch Solarstrom, zu speichern, aber niemand will das Land für ein Pumpspeicherkraftwerk bereitstellen.

    Weder die bergigen Regionen, wo es natürliche Senken oder Taleinschnitte gibt, die man verhältnismässig einfach nutzen könne, noch die flachen regionen, in denen man große Ringwallspeicher anlegen könnte.

    Und bei uns sind es auch die Grünen, die zuerst die AKW abgeschaltet sehen wollten, jetzt aber jedes Windkraftwerk und jedes Pumpspeicherwerk bekämpfen wegen Natur und Landschaftsschutz.

    Es wunder mich, dass sie dennoch gewählt werden, denn eigentlich muss klar sein dass eine funktionierende Energieversorgung wichtig für das Land ist, und dass man dafür Kompromisse eingehen muss – wenn man denn keinen Atom- und Kohlestrom will, dann muss man eben mit Wind und Wasser leben. Zu allem „nein“ zu sagen … scheinbar funktioniert es in der politik und man wird trotzdem, ode gerade deshalb, gewählt.

    Ein wenig erinnert mich die Beschreibung von Dir an unsere Braunkohletagebaue, die auch sehr umstritten sind. Ich konnte als Schüler einen rückgebauten und reanturierten Braunkohletagebau besuchen, und war beeindruckt von dem Ergebnis – zumindest optisch eine sehr schöne Natur, die dort am enstehen war. Was die Artenvielfalt angeht, habe ich allerdings keine Ahnung, aber ich würde annehmen, dass viel Arten wieder zuwandern können, bis aufd die, die örtlich begrenzte Biotope haben oder hatten, und die nicht mehr zuwandern können.

  4. In den Bergen werden mehr als 90% der Bäche genutzt (der Rest sind Rinnsale mit einigen wenigen Litern pro Sekunde) mit Spitzenwerte bis zu 98 % in einigen Regionen. Die CH Berge sind eine reine Stromproduktion umgebaut worden. Im Flachland sieht die Situation ähnlich aus, an den grossen Flüssen hätte kein einziges Kraftwerk mehr Platz, da alles verbaut. Die Auen wurden zu 91% vernichtet. Natur existiert da nicht mehr. Bestrebungen sind im Gange die letzten Prozente ebenso zu nutzen. Wenn da die Grünen Naturschutz fordern, dann reden wir von den letzten Restprozenten. Wenn wir nicht einmal die letzten Prozente schützen können, dann können wir den Naturschutz gleich abschaffen.

    Der Grund für das mangelnde Interesse dort zu arbeiten ist einfach. Der Arbeitsort ist hinter dem Mond. das wäre das aus für jede Beziehung. Ausser den Karftwerksjobs existiert dort nur Landwirtschaft und Tourismus. Da würde der Partner, der meist ebenso studiert hat, keine Arbeit finden.

  5. @Hansli

    Genau und die übrigen Restprozente, die wollen die Grünen kaputtmachen, weil sie behaupten wollen, mit diesen paar Kilowättlein könne man die vier Schweizer AKW ersetzen.

    Extra zu diesem Zweck haben wir ein paar hundert Millionen Franken in einem Spezial-Erneuerbar-Energiefonds. Der leidet unter Mittelabflussdruck. Das heisst das Geld muss nun um jeden Preis verpulvert werden, egal wie dumm, wie nutzlos, wie umweltschädigend, Hautpsache man kann weiter gegen die AKW sein und blindwütig seine Ideologien verkünden.

    Es hat auch im Halsital schöne Meitschi. Wenn die Tusse in der Stadt bleiben will, dann soll sie doch. Sie findet dort sicher einen von diesen möchtegernweltoffenen, liberalen linken Bessertätern zum Gespons. Man nennt das dann Lebensabschnittspartnerin.

  6. @Jürg Die Grünen haben nicht aufgepasst als die bürgerliche Mehrheit mit den Subventionen den Ausbau der letzten Restprozente beschlossen hat. Man hat wie immer auf dieser Seite die Skrupellosigkeit der rechten Ratshälfte unterschätzt. Die dachten nicht an den Kraftwerksbau in BLN-Gebieten etc. Beim Rheinfall musste das Volk eingreifen!

    Warum gehst Du davon aus, dass nur ein Mann für diesen Job in Frage kommt? Immerhin beträgt der Frauenanteil 50% und die besten Masterstudenten in den letzten waren bei uns Jahren alles Frauen.

    Wenn der Partner keinen Job finden kann, weil in der Region das Jobangebot für Akademiker gering ist, dann kommt halt niemand. Die Wahrscheinlichkeit für einen akademischen Partner ist nun einmal hoch.

  7. huhuuh, die grünen haben nicht aufgepasst? was wollen die aufpassen, wenn sie in ihrer ideologischen Spinnerwelt nicht merken, dass sie alles fordern und von allem das Gegenteil auch noch?

    Ich weiss das mit dem Frauenanteil bei den Studienabschlüssen. Komisch nur, dass so viele von ihnen sich nicht bewerben (oder nicht eignen?) für spannende Stellen als Ökologen.

    Wer sagt, dass der Partner auch Akademiker ist? Und wer glaubt heute noch im ernst, alle Akademiker in der Schweiz hätten ein Menschenrecht auf einen 100’000 Frankenjob, bei dem sie sich die Hände nicht dreckig machen müssen und wo sie am Arbeitsplatz auch noch als Frau, bzw. Herr Doktor angeredet werden?

  8. @Jürg Ich habe geschrieben die Wahrscheinlichkeit sei hoch. Da man in der gesamten Partnerwahlzeit in Jungen Jahren am Gymnasium oder Uni von seinesgleichen umgeben ist.

    Im Halsital ist das Jobangebot so gering, dass auch Nichtakademiker Probleme haben einen Job zu finden. Die Region ist einfach viel zu unattraktiv, da zu abgelegen. Der einzige Grund warum dort überhaupt noch existiert sind Landwirtschaftssubventionen und Finanzausgleiche. Einzig der Tourismus bietet in solchen Regionen Jobs an. Der Tourismus pfeift gerade auf dem letzten Loch. Das die BKW überhaupt dort noch Jobs anbieten ist eine Ausnahme, die werden bei den massiven Sparplänen der Stromproduzenten als erstes wegfallen. Heisst übersetzt, keine Arbeitsplätze.

    Nach Deiner Ideologie müssten nur noch Kohlekraftwerke gebaut werden. In einem freien Markt hätten wir nur noch Kohlestrom, da konkurrenzlos günstig. Das wäre Dein Strom. Atomkraftwerke hätte man in einem freien Markt nie gebaut.

  9. Kohlestrom konkurrenzlos billig? Hier in Deutschland werden Wind- und Solarstrom gefördert, und ich habe etwas den Überblick verloren. Aber eigentlich dachte ich, Strom aus Windkraft sei am günstigsten, und Solar käme immer besser in Schwung?

    Sind die Bergrücken nicht günstig für Windräder?

    Sind ehrlich gemeinte Fragen, weil ich hier schlecht informiert bin.

  10. Wind ist günstiger als Sonne, aber teurer als die billige Kohle. Wobei bei der Sonnenenergie die Preise schnell sinken.

    Die CH hat nur ganz wenige Standorte mit Wind.

  11. @Hansli
    Stromproduktion: Keine Ahnung, ob Kohlestrom billig ist oder nicht. Der Grund warum die Stauwerke in den Gebirgen während fast einem Jahrhundert ein supergeschäft waren, ist ein anderer: Ein thermische Kraftwerke (Kohl, Erdöl, Erdgas, AKW) produzieren sogenannte Bandenergie. Sie können nicht innerhalb von Stunden angefahren oder abgeschaltet werden. Bei den Gebirgstauwerken ist es heute so, dass man auf Schwankungen in den internationalen Stromnetzen fast auf Sekunden genau reagieren kann. Dieser Strom wird zu Spitzenzeiten, über Mittag und im Winter geliefert und erzielt damit ganz andere Preise.

    @gedankenweber

    Solarstrom kostet in der Produktion das vierfache von allem anderen. Ausserdem wird während der gesamten Lebensdauer des Solarpanels hier in Europa weniger Strom produziert, als die Chinesen zu dessen Produktion an Kohle verbrannten. In Peking haben sie den Smog und wir brüsten uns derweil von wegen Öko und blablabla.

    Der Solarstrom ist nur billig, weil er in Deutschland und v.a. in Bayern von Staates wegen extrem subventioniert wird. Das ist zur Zeit auch der Grund, warum die KWO keine grossen Ausbauten an den Stauwerken unternehmen. Solange die deutschen Steuerzahler aus ideologischen Gründen den grössten grünen Öko-Schwachsinn bis zum Exzess subventionieren, können privatwirtschaftliche, rentable Kraftwerke hier in der Schweiz nicht konkurrieren.

    @Hansli
    Na ja, zufällig ist einer meiner Ökologenkollegen im Haslital und er ist vor bald 10 Jahren dort hingezogen zusammen mit der Mutter seiner Kinder und zwar weil diese dort eine Stelle in einem Schülerinternat gefunden hatte (nix Landwirtschaft, nix Tourismus, nix Kraftwerk). Warum er sich nie für die Ökologenstelle bewarb, hat er mir nicht gesagt.

    Hier Bern waren es ausnahmslos ideologische Gründe, warum die hiesigen Ökologen nicht bei der KWO anheuerten. Das sage ich, nachdem ich mit mehreren Leuten geredet habe. Die vom verbohrten grünen Berner Ökokuchen hassen die KWO. Sie sagen, es sei von wegen Pumpspeichern und AKW. Die Wahrheit ist einfach, dass es post-marxistische Versager sind, die den anderen den wirtschaftlichen Erfolg nicht gönnen.

  12. @Jürg Das eine Solarzelle weniger Strom produziert als deren Herstellung verbraucht war immer nur ein Märchen der Solarstromgegner (Produziert in 2 bis 3 Jahren die zur Herstellung benötigte Energie). Deutschland hat mit seinen Subventionen die Solarwende finanziert. Solarstrom wird in einigen Jahren Konkurrenzfähig sein (heute bei 0.2 Franken kWh) (Kohle bei 0.04.-). Wobei Kohle um die Hälfte billiger ist alles andere. Wir sollten den Deutschen dafür dankbar sein, denn wir haben nicht dazu geleistet. Das einzige Problem ist die Lagerung der Produktion. Da wären Pumpspeicher sicher wichtig. Norwegen steigt gerade in dieses Batteriegeschäft ein, wie in den Tageszeitungen zu lesen war. Wir sind wegen der blockierten Beziehung mit der EU aus dem Rennen. Solarstrom ist die Zukunft der Energieproduktion, sobald die Speicherung gelöst ist.

    Unsere Kraftwerksbreitreiber haben sich aus ideologischen Gründen verrechnet und weil den Durchbruch des Solarstroms immer verleugnet. Atomkraftwerke werden übrigens höher Subventioniert als der Solarstrom, wie eine neue Anlage in der UK gezeigt hat. Eine so hohe Einspeisevergütung hat der Solarstrom nie erhalten. Bei uns haben die Betreiber das Geld für den Rückbau trotz gesetzlicher Verpflichtung nicht zurückgelegt. Das muss der Steuerzahler bezahlen.

    Das Problem ist nun, dass unsere Kraftwerksbetreiber eingeklemmt sind. Die Atomkraftwerke sind langsam an ihrem Lebensende, wobei das Geld für den Rückbau fehlt. Das Geschäft mit der Spitzenenergie ist nicht mehr vorhanden. Zusätzlich hat ihnen das Volk mit der Masseneinwanderungsinitiative, die laufenden Verhandlungen für den freien EU-Marktzugang, abgeschossen. Aber diesen Marktzugang wäre für den Bau und Betrieb der Pumspeicherkraftwerke essentiell.

  13. Nachtrag: Kraftwerke sind für Ökobüros im Gewässerbereich die wichtigsten Privatkunden. Da wird nun gespart wo immer möglich. Gemacht wird nur noch das gesetzliche Minimum.

  14. @Hansli
    Was für eine Wende? Diejenige zu „Strom bekommen nur noch die Abzocker“? Alle anderen, die es sich nicht leisten können sind selber Deppen?
    Zitat:

    Solarstrom … (heute bei 0.2 Franken kWh) (Kohle bei 0.04.-)

    Und danach behalten die Solarpanels höchstens 10 Jahre ihre volle Leistung und die Entsorgung der in den heutigen Billigsolarpanels enthaltenen Umweltgifte ist damit noch lange nicht erledigt.

  15. @Jürg Kohle ist die billigste und gleichzeitig die dreckigste vorhandene Energie. Das ist für Dich natürlich das Optimum, da billig. Wasser, Gas, Öl, Wind, Biogas kostet ca. 0.06.- bis 0.14.- kWh. Der Preis wird da von der konkreten Projektabhängigen Ausgangslage bestimmt. Solarstrom muss noch ca. 50 % billiger werden. Dann wird massiv Solarstrom installiert, da praktisch überall produzierbar. So weit sind wir nicht davon entfernt, das sicher in 10 bis 20 Jahren der Fall ist. China installiert übrigens am meisten Solarpanels. Klar ist dennoch, Kohle als dreckigste Energie nicht mehr zu benutzen ist ein politischer entscheid. Wir bezahlen immerhin auch den Aufpreis für unsere Wasserkraft. Ein andere punkt sind die Kosten der Pumspeicher in dieser Stromzukunft, die zwingen vorhanden sein müssen. Die Kosten sind dort versteckt. Aber meiner Meinung nach wären da ein paar Milliarden Subventionen für den Bau dieser Kraftwerke kein vergeudetes Geld.
    Atomstrom hingegen wird kaum mehr von Bedeutung sein, da zu teuer. Kann mir das nur an Orten vorstellen ohne andere Möglichkeit Bandenergie als Grundlast zu produzieren.
    Solarpanels kann man recyceln, ein Abfallsproblem ist da nicht vorhanden. Solar ist die umweltfreundlichste Energie. Wenn man alle Auswirkungen auf die Umwelt einbezieht.

  16. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Manche-Elektrizitaetswerke-duerften-unter-Druck-geraten/story/12268328

    CH- Durchschnittspreis liegt bei 0.084.- KWh. Das ist international gesehen tief. Aber die Sache hat einen Haken. Dieser Preis ist wirtschaftlich nicht haltbar. Die Wasserkraftwerke die nun an ihr Lebensende ankommen und abgeschrieben sind produzieren praktisch gratis. Jede Erneuerung der Anlagen erhöht massiv den Preis und in den nächsten 20 Jahren werden so ziemlich alle Wasserkraftwerke erneuert. Wie wir jetzt gesehen haben war der Preis auch politisch und wurde früher mit dem Verkauf von Spitzenstrom nach Italien und Deutschland subventioniert. Drittens sind die Stilllegungskosten der AKW widerrechtlich ungenügend geäufnet worden.
    Wir haben noch keine Marktwirtschaft in diesem Planwirtschaftsbereich.

  17. „Wasser, Gas, Öl, Wind, Biogas kostet ca. 0.06.- bis 0.14.- kWh. Der Preis wird da von der konkreten Projektabhängigen Ausgangslage bestimmt. Solarstrom muss noch ca. 50 % billiger werden. Dann wird massiv Solarstrom installiert, da praktisch überall produzierbar.“

    Die Dezentralität ist ein großer Vorteil – nicht unbedingt für Europa, aber in wenig entwickelten Regionen der Erde, wo weder elektrische Infrastruktur exstiert, noch Kohle oder Öl billig verfügbar sind.

    In Deutschland wankt der politische Richtungsentscheid, aber bereits die paar Jahre der Förderung, die es gab haben Wind- und Solarenergie viel geholfen, vor allem die Preise für Windkraftanlagen sind dank der enormen Nachfrage gefallen, so dass Windkraft jetzt sehr attraktiv ist – wenn denn die Politik Standorte ausweisen würde, aber hier weiss die rechte Hand wieder nicht was die Linke tut – alternative Energien ja, Platz dafür, nein. Plätze sind kurioserweise wegen dem Umweltschutz begrenzt, z.B. wegen der Gefährdung von Fledermäusen.

    Persönlich finde ich es sinvoller Sonne für Wärme zu nutzen statt für Elektrizität. Die Wärme hilft, an anderer Stelle Elektrizität zu sparen, die z.B. für die Erwärmung von Wasser in Waschmaschinen u.ä. eingesetzt wird.

    Aber kurioserweise kümmert sich die Politik nur um Fotovoltaik, nicht um Solarthermie …

  18. @Hansli

    Jetzt muss ich mich doch noch verwahren: Es gibt eine grosse Zahl ökologischer, umweltpolitischer, geostrategischer Gründe, warum wir in der Schweiz nicht von Kohlestrom abhängig sein sollen. Insofern Wasserkraft nicht genügt, so bin ich dafür, dass Atomkraftwerke der dritten Generation geplant und innerhalb von fünf Jahren in Betrieb genommen werden sollen. Auch sollte sich die Schweiz an der Weiterentwicklung vielversprechender Reaktortechniken der vierten Generation mit massivem Einsatz von Vorschungsgeldern engagieren soll. Ich bin der Meinung, dass AKW die Technik der Zukunft für die saubere, umweltschonenende, landschaftsschonende, biotop- und artenschützerische Stromproduktion sind.

    Dass unser Strom aus Wasserkraft mit dem Verkauf von Spitzenstrom nach Deutschland und Italien „subventioniert“ worden sei, ist eine ziemlich verworrene Überlegung. Die Kraftwerke machen Geschäfte und verkaufen ihren Strom und verdienen Geld damit. Wie sie die Preise machen, wem sie wieviel in Rechnung stellen ist deren eigener geschäftlicher Entscheid.

    Dass Schweizer Wasserkraftwerke am auseinanderkrachen seien und sämtliche Anlagen in den nächsten paar Jahren ersetzt werden müssen halte ich für uninformiert. Im Kanton Bern zumindest und der Aare entlang bis zur Rheinmündung wurden alle Kraftwrke regelmässig erneuert und ihre Produktion mit Hilfe modernster Technik gesteigert.

    Was in dieser Blogdiskussion verloren geht sind die Übertragungswiderstände beim Transport von Strom. Wenn nämlich irgend ein Kohlekraftwerk 1000 km nördlich von hier im grossen Kanton für 6 Rappen pro Kilowatt produziert, so gehen unterwegs 30% der Energie wegen der Leitungswiderstände verloren. Wir wären demnach schon bei 8.6 Rappen an der Grenze zur Schweiz. Dazu kämen noch die Kosten für Bau und Unterhalt der Übertragungsleitungen. Der Kohlestrom ist am Schluss nicht billiger als heimische Wasserkraft.

  19. @Jürg Auf 1000 km geht bei der neuen Gleichstromübertragung 6.4% verloren. Das ist der neueste Stand der Technik. Das war lange ein Problem das ungelöst ist. Neue Übertragungsleitungen auf lange Distanzen werden nun so gebaut.

    Eine Erneuerung der Produktion kostet locker mehrere hundert Millionen. Das wird nun nach dem Konzessionsende nach der Amortisation gemacht und nicht regelmässig. Jede Produktionsänderung ist mit einer Neukonzessionierung verbunden. Angepasst wurden jedoch Fischtreppen.

    Atomkraftwerke sind noch teurer als Solarstrom. Beim Solarstrom purzeln die Preise, bei der Atomkraft nicht. In England wurde dem engen Atomkraftwerk das Doppelte des aktuellen Marktpreises inklusive Inflationsausgleich für 35 Jahre garantiert. Zusätzlich wurden noch staatliche Kredite gegeben. In der CH, die sich bis jetzt knausrig für die Erneuerbaren Energien gezeigt hat, wird sicher nicht noch mehr für die Atomkraft ausgeben. Die Atomkraft ist in der CH aus finanziellen Gründen tot. Das Links-Grüne Nein ist nur ein ideologischer Rülpser. Geld regiert die CH und das Geld sagt nein.

  20. Die halbe Welt baut AKW, nur die Schweizer und die Deutschen nicht. Und überall sonst rentieren sie.

    In Bern hat die BKW pro Jahr eine halbe Milliarde Gewinn gemacht, die Hälfte davon mit dem AKW Mühleberg. Eine Viertelmilliarde Gewinn alleine von dem AKW bekommt der Staat Bern als Hauptaktionär, dazu noch einmal gleichviel Steuereinnahmen, ebenfalls von der BKW.

    Das mit den Hochspannungsgleichstromübertragung habe ich schon im Auge. wikipedia zufolge ist die Technik nur für Leitungen ab 750km Länge wirkungsvoll. Das sind nicht die Strecken, die hier in Westeuropa eine Rolle spielen. Sobald das verbessert wird, haben wir ein enormes Sparpotential beim Stromverbrauch. Aber anderen Umformern kann man natürlich bei der Bevölkerung weniger Aufmerksamkeit erregen als mit Solarpanels und Windrädern. Moderne Technik ist für die Politpropaganda zu wenig spektakulär.

    Beim Solarstrom purzeln keine Preise. Dort stiegen einfach die staatlichen Subventionen ins astronomische, bis dann in der Finanzkrise die deutschen und die Spanier die Notbremse zogen. Das ist jetzt vorbei.

  21. @Jürg Wenn Du beim Solarstrom keine purzelnde Preise siehst, dann ist da reine Ideologie. Genauso die Behauptung das Kernkraftwerke weltweit rentabel sind. Wenn ein Kernkraftwerk rentabel ist, dann man in England kleine Einspeisevergütung und keine als Subvention getarnte staatlichen Kredite. Die Kostenüberschreitung in Finnland ist auch hübsch. Und in der CH haben die Kernkraftwerksbetreiber widerrechtlich nicht genügend für en Abbruch und die Entsorgung der Kernkraftwerke beiseitegelegt. Oder sie haben die Lösung um das 10 mal billiger als im Ausland zu machen.

  22. „Die halbe Welt baut AKW, nur die Schweizer und die Deutschen nicht. Und überall sonst rentieren sie. “

    Die Rentabilität ist nur bei alten AKW gut, und auch nur, weil man die Kosten für den Rückbau nicht mit in die Stromkosten aufnimmt, sondern dem Steuerzahler allgemein auflastet – damit sieht der Atomstrohm billiger aus, und die Zeche zahlen dann alle, egal wie viel Strom sie tatsächlich verbreucht haben, und auch egal ob sie Ökostrom genutzt haben.

    Die Neubauten sind wegen der höheren Sicherheitsstandards sehr teuer. Wenn man auch den Rückbau mit einrechnen würde, lohnen die sich auf jeden Fall nicht, und auch so ist es immer an der Grenze. Hansli wies schond arauf hin, in England lohnt sich ein AKW Neubau nur dann, wenn der Staat einen festen Abnahmepreis auf 30 Jahre garantiert. Sonst wäre den Betreibern die Preisunsicherheit zu groß, und das AKW würde nicht gebaut.

    Es gibt Länder die keine eigene Kohle und kein Öl haben, bei denen sieht die rechnung dann anders aus, eventuell will man auch unabhängig bleiben von Importen, und zieht deswegen AKWs vor (obwohl auch das angereicherte Uran oft importiert werden muss …)

    Ich vermute bei einer rein wirtschaftlichen Betrachtung des gesamten Lebenszyklusses – Baukosten, Betriebskosten, Rückbau und Rückstellungen für Risiken sind AKW unrentabel. Das wirkt im Moment nur anders weil keine Rückstellungen gebildet werden, und der Rückbau nicht aus derm Verkauf des Stroms finanziert wird.

    TEPCO hätte … 40 Milliarden Euro (?) Rückstellungen benötigt, um die Sauerei durch Fukushima aufzuräumen. Wahrscheinlich mehr. Vermutlich sogar viel mehr.

  23. Wie gesagt, Solarstrom ist horrend teuer, wenn a) der Staat nicht mehr den Bau vorab subventioniert, b) die extrem giftigen Bestandteile moderner Billig-Solarpanels entsorgt werden müssen c) die externen Kosten bei der Produktion in China mitgerechnet werden.

    Was die modernen AKW angeht, so ist ein Westinghouse AP1000 aus einer sehr viel kleineren Zahl von Komponenten gebaut, als Typ weitgehend normiert, verfügt über passive Sicherheitssysteme, die die Abschaltung einleiten ohne menschliche Intervention. Der Landverschleiss ist um zweidrittel kleiner als bei den bisherigen Reaktoren.

    Uns verbietet niemand, von den neuesten Fehlern der Briten und Finnen zu lernen. Es ist nicth notwendig, dass unsere Kraftwerksbetreiber genauso schlechte Geschäftsleute sein müssen. Ich denke, wir sollten den Bau von mindestens drei solchen 1Terawattstunden Kraftwerken in Angriff nehmen und die Energieversorgung für die nächsten 50 Jahre absichern.

  24. @Jürg Du schlägst als alternative eine Stromproduktion vor die wesentlich teurerer ist als Deine angeblich horrenden Solarkosten, die in etwa die giftigstes Stoffe der Erde enthält, beziehungsweise produziert und gar nicht zu reden von der krassen Umweltverschmutzung beim Abbau.
    Deine Behauptung zur Umweltverschmutzung ist zudem nur halb richtig. Nicht alle Solarzellen enthalten Cadmium, die neueste Generation wird durch Cadmiumfreie ersetzt. Die Produktion des Siliziums wird in China nicht umweltfreundlich gemacht. Klar ist das richtig. Aber wen das ein Argument gegen Solarzellen ist, dann ist das einfach Blödsinn. Immerhin kann das technisch gelöst werden. Da ist Wasserkraft für die Natur weitaus schädlicher und auch Wind ist nicht ohne Auswirkungen. Eine Energieproduktion ohne Umweltauswirkungen existiert nicht, wobei Solarzellen die geringsten haben.
    Deine Behauptung zu den Kosten ist nun wirklich ein Witz, anders kann ich das nicht ausdrücken. Immerhin will kein Privater weltweit ein Atomkraftwerk finanzieren. Das sind anscheinend alles Deppen die nichts von Betriebswirtschaft verstehen. Keine Ahnung woher Du diese Weisheit hasst.

    Abgehen davon könntest Du unsere Beiträge lesen und nicht gleich in die Tasten hauen. Werder der Bau noch der Betrieb der AKW ist ein Problem, auch wenn ich beim Betrieb ein Fragezeichen setze. Dazu sind zu viele Unfälle geschehen. Die grössten Kosten entstehen beim Rückbau und der Entsorgung. Die Komplett dem Steuerzahler aufgedrückt werden. Die Atomenergie wird deswegen subventioniert.

  25. Hab gerade die neuesten Zahlen gesehen aus der Handelszeitung von dieser Woche:

    In den USA kostet die Megawattstunde:
    Photovoltaikpark 72 bis 86 $
    Solarthermisches Kraftwerk 118 bis 130 $
    Geothermie 89 bis 142 $
    Biomasse 87 bis 116 $
    Windkraft 37 bis 81 $
    Nuklear 92 bis 132 $
    Kohle 66 bis 151 $
    Gaskombikarftwerk 61 bis 87 $
    Wasserkraft nicht enthalten

    Der Solarstrompreis ist in den letzten 5 Jahren um 79% gefallen. Für mich sind das fallende Preise.
    Die Windkraft ist um 58% gefallen.

    Fazit: Die Solarenergie ist in den USA wo nichts subventioniert ist, günstiger als die Kernkraft. Zu beachten ist natürlich, dass dort viele Gebiete mit viel Sonnenschein vorhanden sind. Im Weiteren ist zu die Bedeutung von Gas zu sehen und die eher teuer abbaubaren Kohlevorkommen.

  26. @Hansli

    Weltwoche vom 12. April 2012,
    Die Solarlobby sicherte sich Sonderrechte:

    Zahlreiche Solarpanels enthalten giftige Schwermetalle wie Blei und Cadmium, die laut der EU-Richtlinie über die Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe (RoHS) eigentlich nicht verwendet werden dürfen. Auch die Schweiz orientiert sich an dieser Richtlinie. Doch im November 2010 hat das Europäische Parlament beschlossen, Solarpanels nicht der RoHS-Richtlinie zu unterstellen und sie somit vom Schwermetall-Verbot auszunehmen.

    Es geht um hochgiftiges Cadmiumtellurid:

    Würde man das Kernkraftwerk Gösgen durch Solarpanels ersetzen wollen, brauchte es etwa vierzig Quadratkilometer davon, um gleich viel Strom zu produzieren – was fast der Fläche des Thunersees entspricht. Unter Annahme, dass diese ­Panels auf Cadmiumtellurid-Basis funktio­nieren und eine zwanzigjährige Lebensdauer haben, würde jedes Jahr eine Giftmenge an­fallen, die ausreichen würde, um bis zu hundert Millionen Menschen zu töten (bei Einnahme der toxischen Substanzen). Diese Zahl tödlicher Dosen ist von der Grössenordnung her mit derjenigen der jährlich produzierten radioaktiven Abfälle des KKW Gösgen vergleichbar.

    Die Ökofaschisten unterschlagen die Folgekosten. Niemand macht Rückstellungen für die Entsorgung der Solarpanels (im Unterschied zum Rückbau der AKW, wo der Fonds für den Rückbau bereits 2 Milliarden Franken angespart hat).

    Mit einem sachgerechten Umgang mit Solarpanels kann man die Gefahr von Schwermetallen zwar bis auf ein Restrisiko reduzieren. ­Haben die Panels aber das Ende ihrer Einsatzzeit erreicht, müssen die Schwermetalle so entsorgt oder rezykliert werden, dass sie keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Der Aufwand für die Entsorgung ist dabei mindestens so gross wie derjenige für die Endlagerung von radioak­tiven Substanzen, falls man die gleichen Sicherheitsanforderungen stellt.

  27. @Jürg Nein die Ökofaschisten haben die Kosten nicht unterschlagen. http://www.welt.de/wirtschaft/article7660982/Streit-um-giftiges-Cadmium-spaltet-Solarindustrie.html Aber das ist nur ein Detail. Das jedoch nicht alle Solarzellen Cadmium enthalten (PS: Das hatte ich geschrieben) hat die Weltwoche wohl absichtlich vergessen, genauso die Kritik di aus der Branche selbst kommt. Die 2 Milliarden genügen nicht einmal um ein AKW abzubrechen, und wir haben mehr davon.
    Aber gut zu wissen woher Deine Behauptungen kommen. Immerhin ist die Weltwoche die rechtsnationale Hauszeitung die ausser Propaganda nichts bringt.

  28. Der Weltwoche-Artikel ist ein gut zusammengefasster Überblick über die Probleme. Die wikipedia ist vollständiger, bei den Umweltproblemen, die von Solarmodulen verursacht werden. Dort wird es richtig klar, welch üble Schweinerei diese Cadmium-Tellurid Solarmodule sind, die heute verbaut werden. Gift überall, schon bei der Herstellung der Module. Komplexe Produktionsabläufe, Reinigungsprozeduren, die alle vielleicht in Deutschland eingehalten werden können, sicher aber nicht im technologisch rückständigen, menschenverachtenden, merkantilistischen China.

    Und wozu dieser Wechsel von Silizium zu Cadmium-Zellen? Sie sind billiger. Jetzt kostet dieser Schweinekram-Solarstrom nur noch viermal soviel wie sauberer Atomstrom, sechsmal soviel wie Strom aus umweltschonenden Wasserkraftwerken.

    Der wikipedia entnehme ich dann noch, dass diese Grüsel-Cadmium-Zellen im allerbesten Fall 12% Wirkungsgrad haben, aber sonst eigentlich nur 5%. Da werden Landschaften mit hochgiftigen Panels zugepflastert wozu genau? Damit die Ökofaschisten Ihre Präsenz markieren können, so wie die räudigen Köter, die an jeden Laternenpfahl schiffen.

  29. @Jürg Deine Ideologie hat nur einen Haken. Der Solarstrom ist billiger als Dein Atomstrom, und in den USA konkurrenzfähig. Die Zukunft liegt zudem in den Siliziumzellen ohne Cadmium. KEIN PRIVATER INVESTOR WELTWEIT INVESTIOERT IN ASTOMSTROM. Das sind natürlich für Dich alles Ökofaschisten. Und eine Technologie die Abfall für hunderttausende Jahre produziert, würde ich nicht als sauber bezeichnen. Und nicht zu vergessen, ab und zu fliegt ein solches Ding in die Luft.

    Wasserkraft ist nicht gerade umweltfreundlich. Das zerstört weitgehende unsere Flüsse.

  30. Weltwoche ist Propaganda aus der rechtskonservativen Ecke und nichts anderes. Fakten sind gut wenn eigene Weltbild untermauern wird, sonst wird erfunden und weggelassen bis das Weltbild fertig ist. Letzteres ist jedoch zu 95 % der Fall.

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