Sind Naturwissenschaften kompetitiv?

Um die Frage genauer zu fassen: Entstehen Forschritte in der Biologie in der Kooperation oder aber dank dem Wettbewerb zwischen Wissenschaftlern? In der von den Universitätsrektoren und vom Bundesrat öffentlich gemachten Stellungnahmen wird immer von neuem behauptet, in einem „international kompetitiven Umfeld“ müssten unsere Hochschulen „Exzellenz“ beweisen. Wenn ein Jüngling irgendwo in Europa eine befristete Professur ergattert, nachdem er mit einem fünfminütigen Vorträglein ein Auswahlgremium von Bildungsbürokraten beeindruckte, dann wird er gerühmt, wie er sich im kompetitiven Umfeld durchgesetzt habe.

Um die Antwort auf die Frage vorwegzunehmen: Die grossen Fortschritte aus den letzten anderhalb Jahrhunderten entstanden nie, nicht ein einziges mal, im Wettbewerb und fast immer in der Kooperation. Die Rede vom Wettbewerb in der Forschung ist im besten Fall die Lebenslüge des einzelnen Forschers. Im schlimmsten Fall ist es brandgefährlicher politischer Agitprop der classe bureaucratique, die ihre erbärmlich nichtsnutzige, Steuergelder verschlingende berufliche Existenz damit rechtfertigt, dass sie über diesen eingebildeten Wettbewerb wacht.

Ich bringe Beispiele aus unserer Geschichte der Evolutionsforschung:

Die Kooperation im Gespann aus Charles Darwin und Alfred Russel Wallace war am Anfang. Ohne die Phagengruppe um Max Delbrück wüssten wir nichts von DNA und ohne die Arbeit von Rosalind Franklin und ihrem Doktoranden Raymond Gosling wüssten wir nichts von der Struktur DNA.

In einigen wenigen Fällen waren es einzelne, die für sich arbeiteten und jeglichen Wettbewerb schlicht ignorierten: Unter den akademisch ausgebildeten Forschern Gregor Mendel, August Weismann, Barbara McClintock. Bei den Laienwissenschaftern nenne ich als Beispiele Robert Ardrey oder Eugène Marais.

Wie sieht nun die öffentliche Wahrnehmung aus?

Charles Darwin wird als Erfinder der Evolutionstheorie gefeiert, Alfred Russel Wallace ist nur den Eingeweihten bekannt. Der grosse Gelehrte Darwin hat den in Südostasien vergrabenen Feldforscher Wallace nie konkurrenziert, sondern ihm zum grossen Auftritt in der englischen Gemeinschaft der Wissenschaftler verholfen. Das grundlegende Darwin-Wallace paper hat beide als Coautoren. The Origin of Species kam erst danach. Alfred Russel Wallace war in seinem Denken übrigens sehr viel moderner als Charles Darwin, indem er von Anfang an von der Rückkoppelung zwischen ökologischer Umwelt auf die Anpassung der Organismen schrieb. Es war Gregory Bateson, der in den 60er Jahren darauf aufmerksam machte.

Eugène Marais betrieb Verhaltensforschung an wildlebenden Pavianen und an Termiten lange bevor diese Wissenschaft erfunden war. Er führte ein kompliziertes Leben, dröhnte sich während Jahren mit Morphium zu und gab sich am Schluss mit der Schrotflinte den Rest. Vielleicht war das der Grund, warum wir ihn hier vergessen haben. Viel wichtiger war aber, dass der Flame Maurice Maeterlinck aus Marais‘ in Afrikaans geschriebenen Veröffentlichungen ein schlechtes Plagiat zusammenschusterte und man glaubt es kaum, dafür auch noch den Literaturnobelpreis erhielt. Bei seinen Landsleuten in Südafrika und unter den Termitenforschern hat Marais‘ Namen dennoch Bestand.

Max Delbrück bekam den Nobelpreis nicht wirklich für seine publizierte Forschung sondern für sein stetiges Bemühen, Individualisten von Forschern zur Zusammenarbeit zu bewegen in der Phagengruppe. Seinen berühmtesten Satz wiederholte er immer wieder bei den wöchentlichen Besprechungen am Cold Spring Harbor Laboratory: Ich glaube kein Wort. Wenn einer seiner Forscher seine aktuelle Arbeit vorstellte, zwang Delbrück diesen, noch einmal und noch sorgfältiger darüber nachzudenken.

Max Delbrück wird nie als nachahmenswertes Vorbild für den akademischen Nachwuchs gezeigt. Meine jungen Studienkollegen staunen, wenn ich aus seiner Biographie erzähle. Jeder Lappi zitiert heute James Watson und Francis Crick. Die beiden sahen sich in der Konkurrenz zu Linus Pauling. Für ihren Artikel im Nature Magazin benutzten sie unveröffentlichte Daten, die sie von Rosalind Franklin und Raymond Gosling geklaut hatten. Max Delbrück mit seiner Phagengruppe, Rosalind Franklin und ihr Labor waren freimütig, kooperativ und führten die grossen Forschritte herbei. Der Beitrag der Ehrgeizlinge Francis und Crick war im gutmütigsten Fall bescheiden. Diese beiden einzigen, die sich selber als kompetitiv wahrnahmen, haben am Schluss den Ruhm abgarniert.

Fazit: Die Forschritte in Ökologie und Evolution entstehen immer entweder durch Kooperation oder durch konzentriertes, eigenständiges Forschen. Die öffentliche Wahrnehmung steht dem direkt entgegen. Berühmt werden, bleibende Namen schaffen sich die Gauner, die sich in einem kompetitiven Umfeld Zugang zu Daten beschaffen, die nicht ihnen gehören, ungeniert damit arbeiten. Das Publikum ist so blöd. Sogar dort wo Forscher gleichwertig kooperierten, erfindet die Nachwelt einfach einen Sieger. Symptomatisch ist übrigens, dass wir Darwins Bild vom „survival of the fittest“ übersetzen mit „Überleben des Stärksten“ und nicht „Überleben des am besten angepassten“.

In meiner Sicht ist das Geschwätz von wegen „kompetitiv“ und „Exzellenz“ nichts als brainwash für einfältige Bildungspolitiker in den Parlamenten. Auf die Art kann man als akademische Institution schnell zu Geld kommen, ohne die eigene Arbeit wirklich erklären oder rechtfertigen zu müssen. Mit den tatsächlichen Fortschritten in der Wissenschaft – mit dem was die Schweiz als Wissensnation weiterbringen kann – hat das nichts zu tun.

*****
Lesenswertes aus meiner Privatbibliothek:

Charles Darwin & Alfred Wallace (1858):
On the Tendency of Species to form Varieties; and on the Perpetuation of Varieties and Species by Natural Means of Selection.

Eugène N. Marais (1937): Die Seele der weissen Ameise. (Das Original wurde meines Wissens in Afrikaans verfasst, so dass unsereins so oder so eine Übersetzung heranziehen muss.)
Online ist die englische Übersetzung, spannend zum Lesen:
Eugène N. Marais (1937): The soul of the White Ant.

Ernst Peter Fischer (1988): Das Atom der Biologen – Max Delbrück und der Ursprung der Molekulargenetik

Gregory Bateson (1972): Steps to an ecology of mind

Mathias Binswanger (2012): Sinnlose Wettbewerbe

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10 Gedanken zu „Sind Naturwissenschaften kompetitiv?

  1. In der Biologie wurden die Grundlegenden Entdeckungen bereits mehrheitlich gemacht. Sicher stehen uns noch sehr wichtige Entdeckungen bevor. Aber eine so wichtige Entdeckung wie die Evolution, die eigentliche Basis der Biologie, kann man nicht zweimal machen.

    Grundsätzlich steht überall Wettbewerb wo mehr als eine Person sich um eine Stelle bewirbt. Irgendwie muss man die Kandidaten aussuchen. Und einen Kandidaten kann man besten nach seiner sichtbaren Arbeit beurteilen. Das sind die Publikationen, die eingeworbenen Mittel und die Vorträge an Konferenzen. Andere Berufsgruppen werden auch so bewertet, sei das der Referenzbau des Ingenieur, des Architekten, das Computerprogramm in der IT etc..

    Genauso will jeder den Besten den er kriegen kann. Oder soll sich ein Arbeitgeber den untauglichen aussuchen?

  2. @Hansli
    Ein Stellenbewerber ist kein Forscher sondern ein Anwärter auf eine Stelle. Er konkurrenziert andere Stellenbewerber und nicht andere Forscher.

    Dein Kommentar bedeutet eigentlich nichts anderes, als dass der gegenwärtige Zustand sinnfreien ständigen Wettbewerbes in den Forschungspublikationen daher kommt, dass sich das Wissenschaftspersonal in der Akademie ständig wie der Hamster um Stellen bewerben muss anstatt in Ruhe forschen zu können.

  3. @Jürg Man kann halt nicht jedem der Will ein Stelle als Forscher garantieren, also muss man auslesen. Zudem haben wir einen Wettbewerb um Forschungsgelder. Wobei in der CH ein Professor geradezu viel erhält. In den meisten anderen Staat muss der Forscher sich um jeden Rappen bewerben.

  4. @Hansli

    Wie kann der Personalchef bei einem Willy sehen, ob dieser als Forscher aufmerksam, zäh, konzentriert, selbständig, geistig beweglich arbeitet? An der Anzahl Publikationen, am Namen der Fachzeitungen, in denen er publiziert hat? Und ein Maler ist dann ein guter Maler, wenn er schon am Eifelturm Rost abgekratzt hat und ein Fensterputzer ist nur ein guter Fensterputzer, wenn er schon am Willis Tower Fenster geputzt hat? Im Ernst, was macht einen guten Forscher zum guten Forscher?

    „Wettbewerb“ um Forschungsgelder, genau dort können Forschungs-Apparatschiks ihre aufgeblasene Bürokratie weiter ausdehnen. Die meisten davon sind als „wissenschaftliche Mitarbeiter“ angestellt. Das sind gescheiterte, drittklassige Forscher, die man in keiner Universität gebrauchen könnte, geschweige denn in der Industrie. Dafür haben sie sichere Stellen und je nach Arbeitgeber, Dienstalter, Kaderfunktion Bruttolöhne ab 120’000 (Bund) bis 180’000.

    Es ist genau dieser „Wettbewerb“, den ich als Perversion sehe. Die Folge davon ist, dass Naturwissenschaftler an den Universitäten nicht mehr Fragen stellen, sondern Behauptungen in die Welt setzen. Sie behaupten ständig, sie hätten dieses oder jenes Problem schon gelöst, sie könnten dieses oder jenes Problem nächstens lösen. Fragen werden nur noch ein einem ritualisierten Kontext ausformuliert. Wirklich nachdenken, fragen, weitergraben, nachprüfen tun solche Leute längst nicht mehr.

  5. Früher hat man wesentlich mehr behauptet als heute. Hatte noch einige Professoren alter Schule. Die hatten seit X Jahren nichts mehr publiziert, wie auch, denn ausser Behauptungen war da nicht viel vorhanden. Wer Behauptet kann nicht publizieren. Eigentlich kann man das auch positive ausdrücken, Hypothesen aufstellen. Immerhin die die wesentliche Arbeit eines Forschers. Publizieren ist ein wichtiger Teil der Forschung, was heute zum Glück auch verlangt wird. Und ja das Frage Antwort Spiel ist nun einmal festgelegt. Das ganze muss falsifizierbar sein, die Statistik etc.. muss stimmen. Man nicht einfach nach Lust und Laune irgendetwas zusammenschrieben.
    Früher liess man unzählige sehr gute Arbeiten vieler Doktoranden in den Bibliotheken vergammeln. Früher waren Z.Bsp Masterarbeiten nicht auf eine Publikation ausgelegt. Die dann ebenfalls vergammelt. Heute besteht zumindest die je nach Ergebnis die Chance darauf. Immerhin hat da eine Person bis zu einem Jahr gearbeitet, zum Glück vergammelt das immer weniger.

    Ich halte die reine Bewertung nach Impactfactor als falsch, denn das verleitet nur Themen zu beackern, die in den viel beachteten Zeitschriften (Nature ,Science) publiziert werden. Man sollte mehr Wert auf den Inhalt legen. Nicht jedes Thema eignet sich viele Publikationen zu schreiben. Aber richtig ist dennoch in den Spezialgebieten auf die guten Zeitschriften zu achten.
    Ein zweiter Kritikpunkt sind für mich die fehlenden Mittelbaustellen. Obwohl man hier wieder ein bisschen umschwenkt. Aber das alte System war einiges schlimmer mit sehr vielen untauglichen, die kaum etwas geleistet haben. Das nun mehr Leistung verlangt wird, halte ich für gut.

    Ich halte die neue Generation Forscher für wesentlich Kompetenter als die nun fast ausgestorben alte Garde. Denn die mussten sich wirklich beweisen.

    Bei den Drittmittel bin ich jedoch von Kontrolle überzeugt. Früher habe ich viel zu viel Verschwendung gesehen. Bei externer Kontrolle überlegt man sich zweimal ob das wirklich nötig ist.

    Grundsätzlich setzt jedoch die Politik den Schwerpunkt der Forschung. Da ist die Ökologie auf der Abschussliste durch Mittelentzug und wird sich bei der aktuellen rechtskonservativen Welle auch nicht ändern.

  6. @Hansli
    Was den letzten Abschnitt betrifft: Von Ökologen höre ich mehrere Gründe, warum sie fast keine Forschungsgelder mehr bekommen. A) Ökologische Forschungsprojekte brauchen oft mehr als drei Jahre für die Datensammlung bis man ein Ergebnis vorweisen kann. B) Der Nationalfonds interessiere sich nicht für organismische Fragestellungen sondern gebe fast nur noch Geld für Zellbiologen. C) Der Nationalfonds gebe fast nur noch Geld für angewandte Forschung. Grundlagenforschung sei nicht mehr gefragt.

    Punkt C) beklagen auch die Molekularbiologen und nicht nur die Ökologen.

    Beim Frage- und Antwortspiel habe ich etwas anderes gemeint: Man kann sinnvolle Hypothese nur bilden, wenn man intelligente und informierte Fragen stellt. Zu diesem Zweck müssen oft Grundfragen diskutiert, was nur im freien, beweglichen, assoziativen Gespräch möglich ist. Mindere Geister in den Naturwissenschaften sind nicht fähig zu solchen Diskussionen. Das sind dann die Professoren und Assistenten, die jede sachliche Diskussion auf das Ritual der Hypothesenbildung reduzieren.

    Das ist im übrigen auch das bleiche, verschwitzte Personal, dass mit flatterndem Blick an mir vorbeischaut, wenn ich in einem Seminar mich melde, Fragen stelle, Ideen einbringe. Das sind dann auch die Leute, auf Studenten losgehen, die in den Pausen mit mir diskutieren. Man nennt das dann auch Mobbing.

    Das sind kurzum die schmalbrüstigen, kleinkarierten, leicht beschränkten Forscher, die seit 20 Jahren immer das gleiche in neuen Varianten publizieren und schlicht keine Fortschritte mehr machen..

  7. zu
    A) Jein – Langfristige Fragestellungen sind etwas für Professoren. Doktoranden müssen an ihre drei Jahre angepasste Fragestellungen bearbeiten. Wer dazu keine Ideen hat, der sollte sich nicht mit Wissenschaft beschäftigen.

    B) fasst korrekt, organismische nur falls ein Teil die Felddaten mit Laborexperimenten überprüft werden können.

    C) Komplett Falsch. Der Nationalfonds würgt jedes Projekt mit nur Ansatzweise angewandter Forschung ab. Kenne genügend Leute die ihre ehemals angewandte Forschung einstellen mussten und nun reine Grundlagenforschung betreiben. Und ich weiss auch von einigen aktuellen Projekten die mit der Begründung zu angewandt nicht bewilligt wurden.

    Dein Bild des kleinkarierten Forschers erlebe ich mir der neuen Generation nicht. Die wurden noch im alten System ohne grosse Selektion und Konkurrenz gross.

    Noch zur Finanzierung: Früher konnte das BAFU wesentlich mehr Doktorarbeiten finanzieren. Zusätzlich haben die Kantone bei Problemen ebenfalls Arbeiten finanziert, was nun Geschichte ist. Was bleibt ist die Grundlagenforschung des SNF. Die Forschung wurde darauf ausgerichtet. Führt zur perversen Situation, dass für die wenigen angewandten BAFU-Projekte oft die Betreuer fehlen. Da diese Fachgebiete verweist sind. Die Ökologie ist auf der politischen Abschussliste. Insbesondere die angewandte Forschung. Ein zweiter Punkt ist das neue Tierschutzgesetz, dass so alles abwürgt. Die meisten Professoren haben gar keine Berechtigung mit unter das Tierschutzgesetz fallende Organismen zu arbeiten. Die können nicht einmal motivierte Masterstudenten mit eignen Ideen unterstützen, da nun nicht mehr durchführbar.

  8. Zu A) Das war das Argument der Professoren, die gerne langfristige Forschungsvorhaben durchführen möchten und nicht können, weil die Finanzierung nicht gesichert wird.

    B) Felddaten, Labor? Wo sind die Forscher, die Felddaten nutzen, um Hypothesen für ein kontrolliertes Experiment zu bilden und nachher überprüfen, ob die experimentellen Resultate im freien Feld relevant sind? Ich keine Forscher, die die notwendige Denkdisziplin, den theoretischen Hintergrund, die epistemologischen Grundlagen hätten dazu, dafür solche, die nervös auf dem Stuhl herumrutschen, den Angstschweiss von der Stirne wischen und panische Verfolgungsjagden auf freche Studenten machen, die über solches nachdenken. (Siehe kleinkarierte Förscherlein).

    C) Das ist jetzt wirklich interesssant. Man könnte ja fast meinen, da bastelt sich jeder seine eigenen Mythos zusammen, wenn er mehr Geld haben möchte und keines bekommt.

    Ist BAFU-Forschung immer angewandt? Gibt es keine Grundlagenforschung im Feld?

  9. zum BAFU: http://www.ressortforschung.admin.ch/html/themen/umwelt_de.html

    Wo die praxisbezogenen Schwerpunkte liegen ist genau definiert.
    Das ist eine politische Entscheidung genauso wie das Budget.

    Der SNF hingegen ist wesentlich weniger politisch, da allgemein die Grundlagenforschung aller Disziplinen finanziert wird. Wer da für die Ökologie Geld will, der muss Labor und Feld kombinieren können. Wer das kann, der kriegt auch das Geld dafür. Einige Gruppen an der Uni Bern haben keine Probleme dafür Geld zu erhalten.

    Zu A, faule Ausrede. Zumindest in ZH erhält ein Professor einen Gewissen Betrag pro Jahr um wirklich freie Forschung zu betreiben. Klar ist damit nicht die allerteuerste Forschung möglich, aber insbesondere für die Ökologie mit meist billiger Datenerhebung reicht der Betrag. Kenne da einige mit sehr langen Datenreihen.

  10. Ich habe lange über die Frage nachgedacht – meine erste Reaktion war, nein Naturwissenschaften beruhen hauptsächlich auf zusammenarbeit, bzw. bauen auf früheren, veröffentlichen Arbeiten auf, sind also entweder gleichzeitig team-kooperativ, oder zeitlich getrennt aufbauend-koopertaiv und nicht kompetitiv.

    Aber es gibt auch viele Beispiele in denen Einzelpersonen oder Teams ein Thema in Konkurrenz zueinader erforscht haben. Gründe sind manchmal perönliche, manchmal äußere Zwänge, wie Regierungseinfluss, oder Ideologien.

    Ich bin inziwschen der Meinung Naturwissenschaften sind sowohl kompetitiv als auch kooperativ – die Ausprägung hängt sowohl an den einzelen Personen, ihrer Weltanschauung als auch an dem gesellschaftlichen und politischen Umfeld, in dem die Forschung stattfindet.

    Vielleicht liegt es auch in der Fragestellung. Naturwissenschaften per se sind vermutlich weder kooperativ noch kompetitiv. Die Frage stellt sich wahrscheinlich nur für die an der Forschung beteiligten Menschen.

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