Die Bürokraten …

… gewinnen immer. Keine Angst, Ihr Bürogummis, Paragraphenhengste, Denkpolizisten, Sesselfurzer, Velofahrer (nach oben buckeln, nach unten treten, Ihr wisst schon): Egal was das Schweizervolch noch so beschliesst, Ihr werdet immer einen Weg finden, Euch selber noch wichtiger zu machen, Euer Büro aufzublähen, unsere hart verdienten Batzen zu verbraten, auf der Karriereleiter nach oben zu treten.

EU-Kommissarin droht den Schweizer Stimmbürgern. Aus 20min.ch

EU-Kommissarin droht den Schweizer Stimmbürgern. Aus 20min.ch

Der EU Boss-Bürokratin aus Luxemburg, Viviane Reding, lief der Angstschweiss über die Stirne, als sie vor drei Wochen den Schweizer Stimmbürgern drohte und ihre Souveränität verhöhnte.

Aus anderen Äusserungen von Viviane Reding erfahre ich, dass sie vollkommen routinemässig den Bürgern der verschiedenen EU-Staaten droht. Einmal wird den Polen gedroht, ein ander mal den Dänen. Die Briten sind immer wieder Lieblingsobjekte für solche Diktate.

Viviane Reding ist eine von denen, die überhaupt nicht begriffen haben, dass die Schweiz eine Demokratie ist. Aber sie weiss, wenn andere Europäer auf die Idee kommen und ihre Interessen durchsetzen, dann ist das der Anfang vom Ende einer ganzen Klasse von Apparatschiks.

Wie sollten die EU-Kommissare auch drauskommen, was das ist, wenn das Volk der Souverän ist? Die EU ist keine Demokratie. Sie ist ein Apparat von bezahlten Bürokraten, von denen kein einziger in einer Wahl, weder vom Volk, noch von den Parlamenten bestimmt wurde.

Auch die Schweizerischen Beamtenapparate werden jetzt einen Weg finden, ihre Arbeit noch wichtiger und noch umfangreicher zu machen. Vor der Abstimmung waren die „flankierenden Massnahmen“, mit denen man riesige Büroapparate aufblähen konnte. Man musste die einheimischen Handwerker gegen Dumpinglöhne von billigen Polen und Deutschen absichern. Jetzt wird es die Verwaltung der Einwanderer-Kontingente sein, die genau so viel zu tun gibt.

Noch so zum Schluss: Es gibt auch in der Schweiz Leute, die nicht drauskommen, was eine Demokratie ist. Laut 20min.ch gingen gestern Abend Tausende von Leuten in die Städte, um „gegen die SVP-Initiative zu protestieren“. Seit gestern Abend ist es nicht mehr eine SVP-Initiative sondern es ist ein Verfassungsartikel in der Schweizerischen Bundesverfassung.

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8 Gedanken zu „Die Bürokraten …

  1. Allerdings seit Gestern haben wir einen Verfassungsartikel der uns direkt in die Rezession führen wird. In 10 Jahren werden wir um einen EU-Beitritt betteln um unser Arbeitslosenproblem zu lösen.

    Anders gesagt: Wir haben uns nicht nur den Ast abgesägt auf dem wir sitzen, wir haben uns gleichzeitig noch ins Knie geschossen.

  2. Falls es denn überhaupts eine Rezession gibt, so ist es dann unsere Rezession und nicht die importierte Arbeitslosigkeit aus einem 200 Millione-Europa. Das heisst dann auch wir können etwas daran ändern, wir, bei uns, mit unseren klugen Köpfen, mit unserer Arbeit, mit unseren Entscheidungen!

    Und wenn wir den überflüssigen Anteil von dreiviertel aller Bürokraten aus den Ämtern verjagen, dann geht es der übrigen Wirtschaft so blendend viel besser, dass wir allen Spielraum haben, um auf die Beine zu kommen. Da ist noch vieeel Spatzig in dem System drin. Wir würden nicht einmal eine Einbusse im Alltag verspüren, wenn wir auf das kontrollierenden, schikanierende, überbezahlte, überqualifizierte Beamtentum verzichten.

  3. Ohne Markt kein Kunden, ohne Kunden kein Lohn.

    PS: In 10 Jahren werden wir nur noch Ausländer als Professoren haben, weil der CH Nachwuchs zurzeit keine Chancen hat. Das wurde gerade abgewürgt. Und so wie das aussieht wird nicht einmal mehr ein Auslandsjahr möglich sein.

  4. Wir importieren noch immer gleichviel Güter aus der EU. Und die gleichen Studenten, die für dieses Semesters an die ETH drängten, werden es auch nächstes tun. Und die EU schickt noch immer gleichviel Lastwagen über den Gotthard. Das einzige, was anders geworden ist: Wir müssen zu unseren Stärken stehen und selbstbewusst verhandeln. Das heisst, unsere Regierung muss wieder anfangen, dieses Land zu regieren und ganz normale Arbeiten, die einem Bundesrat obliegen auch tatsächlich an die Hand nehmen.

  5. @Jürg Das einzige was anders geworden ist, ohne PFZ kriegt kein einziger Student mehr ein PhD oder nachher eine PostDocstelle in der EU annehmen kann. Eine Grundvoraussetzung für eine wissenschaftliche Karriere. Blöd ist, dass zurzeit nicht auf die USA, Kanada oder Australien ausgewichen werden kann, weil die gerade die Forschungsbudgets zusammengestrichen wurden. Und ohne internationale Erfahrung erhält man kaum eine feste Stelle als Professor oder Gruppenleiter. Zudem sollte man prestigeträchtige Grants im CV haben die man erhalten hat. Ebenfalls nicht mehr möglich.

    Was soll noch verhandelt werden? Das Volk hat bestimmt, wir wollen die Verträge nicht. Der Wille des Volkes sollte umgesetzt werden. Und der Wille ist weniger Einwanderung, heisst automatisch massiver Arbeitsplatzabbau. Ohne Arbeitsplatzabbau ist die Einwanderung nicht zu haben.
    Der Arbeitsplatzabbau wird erstens automatisch eine Folge des schlechteren Marktzugangs sein. Zweitens weil hier Arbeitskräfte fehlen und nicht mehr besetzt werden können. Dan geht halt der Arbeitsplatz zum Arbeitsnehmer, heisst EU, wenn der Arbeitnehmer nicht mehr zu uns kommen kann.

  6. @Hansli
    Lassen wir die in Brüssel töipelen. Die bilateralen Verträge sind nicht zwischen der Schweiz und der EU geschlossen worden, sondern je separat zwischen der Schweiz und den verschiedenen EU-Staaten. Besonders Deutschland hat alles Interesse an guten Wirtschaftsbeziehungen zur Schweiz. Mal schauen, was von denen kommt und nicht schon jetzt das Gränni-Bebe heraushängen lassen.

  7. @Jürg Eine Umsetzung die den Volkswillen respektiert führt zur Rezession, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Jede andere Lösung respektiert den Volkswillen nicht.

  8. @Hansli
    Da kenne ich mich leider nicht aus. Ich gehe nicht in die Kirche und Amen habe ich mein Leben lang noch nie gesagt.

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