Im Spitzlicht:

Zusammenzug aus den diversen Stellungnahmen, die der Dekan und die Präsidentin der Prüfungskommission dieses Jahr der Rekurskommission der Uni Bern schickten. Alles liegt hier schriftlich vor.

Behinderte haben an der phil-nat Fakultät der Uni Bern nichts zu suchen: Inhalt des Masterstudienganges in Biologie ist die Fähigkeit, eine wissenschaftliche Forschungsarbeit in 12 Monaten fertigzustellen. Wer nicht 100% arbeitsfähig ist, hat kein Recht auf einen Studienabschluss.

Bachelorstudenten werden als Hilfsexaminatoren in Semesterprüfungen verwendet: Zu mündlichen Leistungskontrollen werden Bachelorstudenten eingeladen. Wenn die Bachelorstudenten am Schluss keine Fragen stellen, dann ist das ein Zeichen, dass sie den Prüfungskandidaten nicht verstanden haben.

Professoren brauchen keine Spezialkenntnisse zum Prüfungsstoff. Der Prüfling soll sein Wissen dem Niveau der Bachelorstudenten im Publikum anpassen.

Das Biologiestudium vermittelt journalistische Fähigkeiten: Studienziel ist, Dinge wie die Prentice-Sugita Computersimulation zur Pollenrepräsentation der Umgebungsvegetation und deren empirische Überprüfung für Laien verständlich zu erklären.

Das Biologiestudium dient dem Erwerb guter Englischkenntnisse: Gedankenstriche im Antworttext einer schriftlichen Prüfung sind ein schlechter englischer Sprachstil, dafür gibt es Notenabzüge.

Nur ja nicht fragen, wenn man etwas nicht versteht! Die Leistung von Student Brechbühl in der Leistungskontrolle war Note 6. Aber er hat im Unterricht dumme Fragen gestellt. Darum gaben wir ihm dann nur eine 5.

Es spielt keine Rolle, wenn Mitarbeiter gar kein Recht haben, Leistungskontrollen durchzuführen und zu benoten. Wir haben anderthalb Jahre im hinterher ein Gesuch für einen Lehrauftrag gestellt.

Die Uni braucht keine vollständige Akteneinsicht zu gewähren. Wir haben nur die Akten ausgehändigt, die für den Beschwerdefall relevant sind.

Die Uni gewährt keine vollständige Akteinsicht. Sämtliche anderen Akten wurden vernichtet (2 Monate nach obiger Auskunft).

Es steht nicht im Gesetz, darum bestimmt es die phil-nat Fakultät halt selber. Dies kam im Zusammenhang mit der Garantie der persönlichen Freiheit in der Bundesverfassung. (Nur mittels eines Gesetzes darf in der Schweiz die persönliche Freiheit eingeschränkt werden. Für die Verjährung von ECTS-Punkten fehlt die Gesetzesgrundlage. Sie verletzt die Bundesverfassung.)

Mit dem akademischen Diplom garantiert die Uni Bern ein modernes naturwissenschaftliches Wissen.

Mehr als die Grundausbildung aus den 90er Jahren ist nicht nötig für einen aktuellen Studienabschluss. Student Brechbühl braucht keine Lehrveranstaltungen zu besuchen.

Dieser widersprüchliche Widerspruch ist nicht willkürlich! Hauptsache wir von der Fakultät bestimmen selber.

Vergesst Euer Schulwissen! An der phil-nat Fakultät der Uni Bern gilt 1+2=2

Verdenkt mir jemand, dass ich manchmal meine, im falschen Film zu sein?
Meinen Ausweg finde ich, indem ich meine naturwissenschaftlichen Interessen wo immer möglich von der Uni Bern abkopple.

So nebenbei frage ich mich, wie lange dieser Krug noch bis zum Brunnen gehen mag. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die einzig mit mir so umspringen.
Eine ganze Reihe dieser Fehlleistungen hätte sich die phil-nat Fakultät erspart, wenn ihr die Uni einen funktionierenden Rechtsdienst zur Seite stellen täte.

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