Wo er recht hat, …

Mörgeli hat recht. Es wird einzig die Forschungsbürokratie gefördert, wenn das viele Forschungsgeld via Brüssel statt von Bern aus verteilt wird. Was kommt nämlich heraus dabei? Anstatt dass der Professor direkt beim Nationalfonds ein Gesuch für seine Forschung stellt, düst er in der Welt herum zum Networken, Händeschütteln und Schulterklopfen. Dafür bekommen ihn seine Studenten an der Uni überhaupt nie mehr zu sehen. Der drittmittelwerbende Professor macht sich zum Schluss überflüssig sowohl in der Lehre wie bei der Forschung!

Nationalrat Christoph Mörgeli meldete sich im Parlamanet zur Frage, ob die Schweiz 4.4 Milliarden hart verdientes Steuergeld in ein „EU-Forschungsnetzwerk“ buttern soll. Unser Geld wird mit solchen Übungen nach Brüssel verschoben, wo dann Schweizer Professoren bei der Brüsseler Bürokratie Verbindungsbüros unterhalten müssen, um dasselbe Geld wieder in die Schweiz zurückzuholen.

Eine andere Folge ist, dass die Unis auf diese Weise noch weniger Geld bekommen. Bei der Uni Bern als Beispiel machen die EU-Forschungsgelder nur 5% der Drittmittel aus. Die Abermilliarden aus dem Brüssel-Kässeli bekommen die ETHs. Die Forscher von der Uni Bern wären wesentlich besser dran, wenn diese 4.4 Milliarden dem Nationalfonds zur Verfügung stehen täten.

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