Die ewigen Anwärter.

Wir Schweizer sind inzwischen zur Nation der Anwärter geworden und es geht nicht mehr vorwärts. Vorbei sind die Zeiten, wo man sich sorgenvoll fragte, ob Claude Nicollier je in den Weltraum fliegen würde. Er war bei der ESA angestellt und damit beim kleinen Bruder der NASA. Hartes Training und sein Spezialistenkönnen sowohl als Militär- und Testpilot, wie als Physiker waren seine Grundlage. Er blieb hartnäckig, bis er schliesslich, unentbehrlich geworden, ganze viermal mit dem Spatzenschüttler in das All geschossen wurde.

Was ist aus dieser Schweiz geworden?

Wir lassen uns an der Nase herumführen von Möchtegern-Journalisten vom Tagi-Konzern, die vor allem abschreiben anstatt zu recherchieren; Möchtegern-Richterinnen, die Möchtegern-Tagijournalisten exorbitante Strafen aufbürden. Sie sind in guter Gesellschaft mit einer Möchtegern-Regierung, die das Bundeshaus nach Brüssel verlegen möchte; den Möchtegern-Projektleitern von der EPFL in Lausanne, die sich von der EU eine imaginäre Milliarde aufschwatzen lassen; einer Uni in Bern, die nur zum Alibi Biologen ausbildet und den Jungen die Illusion lässt, sie hätten das nötige gelernt, um später als Ökologen Arbeit zu finden.

In einer solchermassen surrealen Welt, da träumt eine junge richtige Physiklehrerin namens Barbara Burtscher, die einen richtigen Bachelor in Physik von der Uni Zürich hat, vom unmöglichen, vom Flug auf den Mars!

Auch die Uni Zürich mischt bei dieser ganzen missratenen Bolognareform mit! Auch die Uni Zürich tut so, als sei ein Bachelortitel so etwas in der Art wie ein ernstzunehmender Uniabschluss! Auch die Uni Zürich lässt ihre Bachelors in Naturwissenschaften im Ungewissen darüber, wie untauglich wenig ein solches Studium für das Berufsleben bietet! Ist Barbara Burtscher eine Hochstaplerin oder stapeln nicht vielmehr unsere Unis hoch, wenn sie so tun, als täten sie Studenten gründlich in naturwissenschaftliches Denken einführen?

Taugenichtse von Berichterstattern schreiben freudig ab, was immer ihnen an Pressemitteilungen von Ämtern, Interessengruppen, Umweltverbänden zugeschickt wird. Diesmal haben sie genau so ungeschaut einfach abgeschrieben, was eine Barbara Burtscher als Pressemitteilungen verschickte. Ist sie eine Möchtegern-Astronautin, die sie gerne Austronautin sein möchte? Sind nicht sie die Möchtegern-Journalisten, die nur so tun, als täten sie Bericht erstatten, wenn sich nicht dreissig Sekunden lang aufhalten mit selber denken oder mit googlen?

Herrgottstäcketööri, das Modi war 23-jährig als sie den Bachlor machte und ihrem Spleen vom Flug auf den Mars folgte! Mit 23 Jahren wusste sie mehr über die NASA, über den Mars, über den Weltraum als all die versammelten Schweizer Journalisten, die sich hinterher mit söifriger Hähme über die junge Frau hermachen. Solche Journalisten sollten sich in Grund und Boden schämen! Die Zürcher Bezirksrichterin hat eine exorbitante Strafe verhängt, die nur gerechtfertigt wird, wenn man die Verletzlichkeit einer jungen Träumerin aufwiegt gegen die Verblödung des ganzen Medienmetiers. In dem Sinn ist es natürlich falsch, wenn ein einzelner die Strafe für alle anderen auf sich nehmen soll.

Und wie immer, wenn Ihr die Wahrheit wissen wollt, dann lest den Blick auch zu diesem Thema!

http://de.wikipedia.org/wiki/Claude_Nicollier
http://www.barbaraburtscher.ch/medienbeitrage.html
http://www.blick.ch/news/schweiz/ostschweiz/angeben-wollte-ich-nie-id56803.html

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