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Einfältig, verschlagen oder schlicht dumm? Jahr für Jahr werden wir traktiert mit der Behauptung aus dem privaten Zürcher Büro BASS, die Frauen in der Schweiz täten wegen ihres Frauseins 10% weniger verdienen als die Männer. Damit unterstellen sie all diesen widerlich bösen, raubkapitalistischen Patrons grassierende Blödheit: Die stellen doch tatsächlich Männer an, wenn sie für 10% weniger Geld Frauen bekämen, die die gleiche Arbeit erledigen.

Vom statistischen her ist die Sache schnell erledigt. Das hat jeder im Griff, sobald er über das Zeichnen von Histogrammen und die Berechnung von Mittelwert und Standardabweichung hinaus ist: Das Büro BASS sucht sich eine Reihe von Einflüssen, die Lohnunterschiede zu erklären vermögen. Was dann in ihrem Modell als Residuen übrigbleibt, ist von ihnen ausgesehen alles zusammen „Diskriminierung“. Wenn professionell geschulte Statistiker so etwas den Politikern und dem Publikum beizen, dann sind sie verschlagen und spielen mit der Einfalt ihres Publikums!

Wenn ist es in den Residuen ist, dann ist es nicht erklärt, was aber noch lange nicht heisst, dass es nicht erklärbar wäre. Man hat einfach keine Erklärung gefunden, die sich in das Modell einbauen liesse. Wenn die Erklärung besteht aus „Zugehörigkeit zum Geschlecht“, dann gehört diese Erklärung in das Modell und nicht in die Residuen. Das Büro BASS hat schlicht nichts gefunden! Aber mit Nicht-Wissen kann man immer noch Politik machen.

Bleibt noch zu erwähnen, dass Büro BASS regelmässig beauftragt wird, wenn SP-Regierungsmitglieder irgendeinen politischen Schwachsinn dem demokratischen Diskurs entziehen will. Man geht einfach hin und behauptet, man habe es wissenschaftlich bewiesen und es sei gar nicht politisch.

Beim ganzen bleiben danach die Angestellten, die gewöhlichen Stimmbürger übrig, die in ihrer persönlichen Umgebung ihre eigenen Beobachtungen anstellen. Sie merken regelmässig, dass diese sogenannten wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht ihrer Lebenwirklichkeit entsprechen.

Spätenstens bei den nächsten Wahlen oder der nächsten Wahlen halten sich die Stimmbürger an ihre persönlichen Beobachtungen. Wir können das Abstimmungsergebnis als abhängige Variable einsetzen und die Lebenwirklichkeit der Stimmbürger als unabhängige Variable nehmen. Danach mögen wir uns fragen, wieviel Einfluss eigentlich die Manipulationen des Büro BASS auf die Wahrnehmung der Stimmbürger haben.

Zu wundern brauchen wir uns in jedem Fall nicht, wenn die SP ein mal nach dem anderen auf die Schnauze fällt in den Abstimmungen.

Was bei dem ganzen auf der Strecke bleibt, ist leider auch das Renommé der Wissenschafter im allgemeinen, die für den gewöhnlichen Pöbel als die Trottel im Dienst der Linken dastehen.

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