Bloggen ist gefährlich.

Die Frage wäre hier, für wen?

Die Frage einer unserer Dozentinnen war, ob eigentlich immer alle alles hinausposaunen und kommentieren müssten und ob eigentlich die ganzen Kommunikationskanäle in Twitter und Facebook wirklich der vertieften Information des Publikums dienen täten. Und sowieso muss es jetzt auch noch in der NZZ online eine Kommentarfunktion geben wo jeder seinen Senf zu allem gibt?

Sattar Beheshti — inzwischen toter iranischer Blogger — klicken für Link zur Meldung

Folgt man dem Bericht in der Bernerzeitung online, so gibt es allentwo Mächtige, denen die Macht entgleitet, sobald sich das Publikum in der Blogosphäre äussert und informiert. Sattar Beheshti war dieses Jahr schon der zweite Blogger im Iran, der von der Cyberpolizei abgeführt und von deren Folterknechten totgeprügelt wurde.

Seinen eigenen Worten zufolge, sah Sattar Beheshti seine Aufgabe so, dass er darüber schreibe, was er sehe und was er denke. Man muss nicht grad todesmutig zu sein, um einzusehen, dass jede träge, erstarrte, lebensfremde Ordnung auf den Kopf gestellt wird, wenn die Betroffenen anfangen hinzuschauen, zu denken und zu reden.

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