Übervölkerung.

In der Schweiz hat es zuviele Menschen. Zugegeben, von mir aus sind von etlichen viel zu viele hier, aber von allen anderen sind es auch zu viel.

Sogar wenn wir bescheiden wie unsere Urgrossväter leben, ist die Schweiz immer noch zu dicht bevölkert. Den Unterschied in der Lebensqualität merke ich hier im Emmental. Darum ist die Eidgenössische Volksinitiative „Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen“ eine dringende Notwendigkeit. Sie wurde lanciert von ECOPOP, der Vereinigung „Umwelt und Bevölkerung“,

Den Unterschriftenbogen findet ihr hier direkt als download.

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7 Gedanken zu „Übervölkerung.

  1. Nach Annahme werden wir zu einem Auswanderungsland…. Wenigstens ist dann das Ziel der Initiative erreicht. Ob dann die Bevölkerung immer noch Glücklich ist?

    8 Millionen oder mehr haben kaum einen Einfluss auf die CH-Natur. Wir haben unsere Natur seit langem selbst zugrunde gerichtet. Die Initiative entspringt rein Xenophoben Gedanken und hat nichts mit Natur- oder Umweltschutz gemeinsam.

  2. @Hansli,
    a) Der grösste Teil des Initiativkomitees besteht aus Fachleuten aus dem Umweltschutz und den Agrarwissenschaften.
    b) Meinetwegen sollen per saldo mehr auswandern als einwandern, das würde den Druck auf die Ressourcen in dem Land verringern. Damit meine ich sowohl die Umweltressourcen, wie auch Wohnraum, Platz auf den Strassen, Steuergelder.
    c) Bevölkerungswachstum ist weltweit das erste und grösste Umweltproblem. Nur ist es bei den Grünen und Linken nicht chic, darüber zu reden.
    d) Als Stimmbürger kann ich genau hier in der Schweiz etwas ändern – anderswo nicht. Also tue ich meinen Teil hier.

  3. Der Ausländer braucht auch im Ausland Umweltressourcen, Wohnraum, Strassen etc… Für die Natur spielt das doch keine Rolle on hier oder dort.
    Klar ist das Bevölkerungswachstum Weltweit gesehen ein Problem. Nur wächst die Bevölkerung in den Herkunftsländer der meisten Ausländer die hierher kommen nicht. Also ist das ein Nullsummenspiel und betrifft in keinster Weise das Bevölkerungswachstum auf der Welt. Und wer dem zustimmt der muss sich im Klaren sein über die Auswirkungen: Im Prinzip wäre das die Liquidierung unserer Wirtschaft. Niemand mit Verstand würde noch einen einzigen Rappen hier investieren. Die Schweiz würde wirklich leer.

  4. @Hansli,

    Die Initiative der Ecopop enthält im Text einzig die Beschränkung der Einwanderung auf ein bestimmtes Mass in % der Bevölkerung. Das ist weder xenophob noch wirtschaftsschädigend, sondern ausgesprochen moderat im Vergleich zu den harten Fakten, was die Beschränkung der natürlichen Ressourcen angeht.

  5. Planungssicherheit ist so ungefähr das wichtigste in der Wirtschaft. Niemand investiert, wenn er nicht sicher ist, ob er seine Investition auch rentabilisieren kann. Wobei die Verfügbarkeit von Mitarbeiter ein entscheidender Faktor ist. Eigentlich reicht das bereits für den wirtschaftlichen Niedergang. Zusätzlich müsste noch die Bilateralen Verträge gekündigt werden. Das wäre gleich der Infarkt.
    Und welche harten Fakten? Ein Einwanderer braucht genauso viele Ressourcen wie in seinem Heimatland. Der Natur wurde nicht durch die Zuwanderung bei uns zerstört. Uns fehlt der politische Wille für den Natur- und Umweltschutz. Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg.

  6. @Hansli,
    die Arbeitgeber aus Gewerbe und Industrie können auch mit 0.2% Einwanderung noch genügend gutes Personal rekrutieren. Man muss halt von Anfang an besser auswählen, wer kommt und wer nicht.

    Was die bilateralen angeht: Das Gejammer von wegen wir können nicht, weil die anderen Länder dann und sowieso, das geht inzwischen an mir vorbei. Zu dem Zweck haben wir einen Bundesrat. Die Männer und Frauen in unserer Regierung sollen gefälligst den Finger aus dem A. nehmen und die Interessen der Schweizer vertreten, anstatt uns ständig von neuem anzulügen. Die Welt geht nicht unter, wenn wir die bilateralen Verträge abändern. Sowohl die Deutschen wie die Franzosen und Österreicher sind in der aktuellen Krise noch so froh, wenn sie zuverlässige und zahlungsfähige schweizerische Handelspartner haben.

    Was den Vergleich beim Ressourcenverbrauch zwischen hier und dem Herkunftsland angeht:
    Das ist die Sachlage schon fast lachhaft offensichtlich. Die Leute kommen hierher weil sie hier mehr verbrauchen, besser leben, mehr Material und Energie verschleissen können, weil es hier mehr Stutz gibt dafür.

  7. Der Ressourcenverbrauch liegt in der Schweiz im vergleichbaren Rahmen wie in den Herkunftsländer (EU) der Immigranten. Ich weiss nicht was daran lachhaft ist. Oder haben SIe zahlen, dass wir massiv mehr Ressourcen verbrauchen als die EU-Länder. Mir ist da nichts bekannt.

    Entschuldigung, aber ich vermute sie haben noch nie in der Privatwirtschaft gearbeitet. Sonst würden Sie keinen solchen linksextremen Kapitalismusüberwindungsblödsinn schreiben. Planungssicherheit ist das wichtigste für Investitionen und die Bilateralen Verträge können für die Schweiz nur noch schlechter herauskommen. Bessere kriegen wir nicht.

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