Bildungspolitik auf eidgenössisch.

Bildung ist in der föderalistischen Schweiz Sache der Kantone, mit der ganz einzigen Ausnahme der Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Lausanne und Zürich. Wozu also braucht der Bundesrat einen „Staatssekretär für Bildung“? Weder habe ich eine Ahnung, noch wüssten die Laferi-Journalisten etwas gescheites dazu zu sagen. Wieder einmal werden wir tagelang mit einer Personenstory bombardiert, ohne dass sich eine Sau am Bauch kratzt und fragt, wozu das alles gut sein soll.

Glücklich erwartend, einmal ein bisschen Hintergrundinformation zu bekommen, blättere ich in der Gratiszeitung „Der Sonntag“. Und was erfahre ich hier zu der vom Gesamtbundesrat abgelehnten Wahl von ETH-Vizepräsident Roman Boutellier zum Staatssekretär? Nichts, ausser dass er ein „brillanter Kopf“ sei, ein „energischer Macher“. Und ihm täten fehlen „Moderationsfähigkeiten und politisches Gespür“. Wenn ich die Euphemismen in normales Deutsch übersetze, dann lese ich: Der Mann ist fähig, er ist weder Arschlecker noch Intrigant und nicht von der SP. Darum passt er den Journalisten nicht in den Kram.

Was ich nach der umfangreichen Lektüre noch immer nicht weiss:
Wozu braucht der Bund einen Staatssekretär für Bildung?

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