Verpasste Chance.

Vorgestern ist der Grüne Alt-Nationalrat, Ex-Marxist und Gewerkschafter Daniel Vögeli Vau Vischer gestorben. Mit ihm haben wir einen der wenigen verloren, die charakterlich integer genug waren und intelligenzmässig fähig, um die längst fällige Vergangenheitsbewältigung der Schweizer Linken zu führen.

Unbewältigt sind Daniel Vischers infame Äusserungen zum Einmarsch der Sowjets in der Tschechoslowakei am 21. August 1968, als russische Panzer den Prager Frühling niederwalzten und jegliche Hoffnung auf ein menschenwürdiges Dasein in Europas Osten auf Jahrzehnte hinaus vernichteten. Daniel Vischer jubelte damals haltlos: Das sei jetzt das längst notwendige Korrektiv gewesen.

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Nein-zu-Verfassungsbruch.

Nachdem das Parlament die Nicht-Umsetzung des Verfassungsartikels zur Lenkung der Einwandererströme in die Schweiz beschlossen und die SVP aus taktischen Gründen den Schwanz eingezogen hat, ergriff der Tessiner SP-Politiker Nenad Stojanović das Referendum. Inzwischen hat die Zuger Studentin Sandra Bieri ebenfalls die Schnauze voll, dass das Parlament ohne die Stimmbürger zu fragen, die Bundesverfassung brechen will. (Wie immer müssen wir den Blick lesen, wenn wir die Wahrheit wissen wollen.)

Sie hat extra ein Komitee gegründet und eine kleine website Nein zu Verfassungsbruch eingerichtet. Wichtig ist auch ihr Spendenaufruf. Die Beglaubigung der Unterschriften kostet mehrere 10’000 Franken.

Man kann den Unterschriftenbogen von jener website herunterladen oder auch hier bei mir (einfach anklicken).
Referendum über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative „Nein zu Verfassungsbruch“.

Also, avanti! Ausdrucken, unterschreiben, frankiert einschicken, spenden!

Danke!

Danke allen, die ich in den letzten zwei Wochen begleiten durfte!

Sechs Tage in zwei Wochen, vier verschiedene Übernachtungsorte, sieben Exkursionstandorte, drei Kantone, eine richtige roadshow über mehr als 400 km, quer durch die halbe Schweiz — das war die Gebirgswaldexkursion mit den Masterstudenten von der ETH.

Junge, lebendige, senkrechte Studienkollegen, wie ich sie seit einem Jahr kennenlernen durfte, die mir vertrauen, meine Fragen beantworten und nie an meiner Aufrichtigkeit zweifeln, mehr und besseres könnte ich nirgends finden.

Vielen Dank, ich bin gerührt.

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fun!

Hier werden Professoren gegrillt! Das Wort stammt nicht von mir, sondern von einem der jungen Studenten.

In Zweiergruppen sollen die Studenten einen Zusammenfassung erstellen, einen Fragebogen ausfüllen, Antwort geben darauf, was das Waldwachstum in der obermontanen Stufe begrenzt. Das ganze sieht harmlos aus. Die vierzehn jungen Leute sind längst vor den vorgegebenen 5 Minuten fertig und sollen Antworten in die Diskussion werfen.

Schon der erste der Studenten geht aufs ganze: Er gibt mutig genug eine Antwort, die gar nicht gefragt war.

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Oh yes, we can!

Kurzerhand habe ich den ganzen Mykolgiekurs der Uni Bern mitsamt der leitenden Privatdozentin bei mir einquartiert. So kann das Feldpraktikum ungestört durchgeführt werden. Hier sind wir nun, sitzen am Tisch beim Pilzrisotto. Mit leuchtenden Augen und glänzenden Wangen fragt die eine der Studentinnen, eine nach der anderen ihrer Kolleginnen in der Runde „Was ist es, was Dich beim Studium im Herzen bewegt?“

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Unterschriftenbogen zum Referendum für die Einwanderungsbeschränkung

Der Unterschriftenbogen für das Referendum gegen die Umsetzung der vom Schweizervolk angenommenen MEI-Initiative ist zum Download bereit (einfach anklicken).
UPDATE: Neu Unterschriftenbogen des deutschschweizer Komitees.
Unterschriftenbogen für das REFERENDUM gegen die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative

Und noch auf Italienisch:
REFERENDUM circa la legge federale sugli stranieri (LStr)

Das Referendum gegen das von den eidgenössischen Parlamenten beschlossene Ausländervorranggesetz wurde von Nenad Stojanović ergriffen. Stojanović ist laut Bernerzeitung Tessiner, Politologe an der Universität Luzern und Mitglied der SP.

Unterschriftenbogen sind zudem direkt bei ticinoaperto@gmail.com zu haben.

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