Über

Wer mich noch nicht kennt:

Mein Name ist Jürg Brechbühl, geboren wurde ich in Burgdorf. Das allerdings halte ich für ein Gerücht, weil es eines der wenigen Ereignisse aus meinem Leben ist, wovon ich nichts erinnere. Abgesehen davon reicht mein Gedächtnis blödsinnig weit zurück, bis ungefähr in das Alter von 16 oder 18 Monaten, jedenfalls in die Zeit, bevor ich Berndeutsch redete. Was immer ich heute tue, mein Gedächtnis ist heute mein wichtigstes Kapital.

Ich studiere an der Uni Bern Biologie und spezialisiere mich in Pflanzenökologie. Ich bin der letzte der allerletzten, die noch ein Diplom machen. Immatrikuliert bin ich inzwischen im 55. Semester. Wie das so gekommen ist, das ist eine lange Geschichte und vielleicht erzähle ich diese ein ander mal.

Meine Diplomarbeit wird eine Übersicht bieten über Experimente zur natürlichen Waldverjüngung an der alpinen und borealen Waldgrenze. Nicht eingeschlossen sind Experimente an den ariden Waldgrenzen.

In diesem Blog werde ich berichten, was mir in meinem täglichen Leben als Ökologiestudent auffällt. Meine Lebenserfahrung führt mich oft zu eigenen Urteilen. Mit dem Alter bekommt man ein anderes Augenmass, für den Lauf der Dinge, für die Ideen, wie sie kommen und wieder verschwinden.

Das Kopfbild dieses Blogs zeigt einen Bergahorn in einer Kalkschutthalde auf
1800 m.ü.M. Im Vordergrund wächst das Wollige Reitgras – mein aktuelles Objekt für Experimente. Es hält hier als einzige Staude ein wenig von dem Humusmaterial zusammen. (Bild vom Blogautoren, September 2011, Schynige Platte).